Deutschland bei der Handball-EM:Plötzlich zittern die Hände

Deutschland bei der Handball-EM: Und jetzt? Die deutschen Handballer (ganz vorn Timo Kastening) fragen sich, was bei dieser EM noch drin ist.

Und jetzt? Die deutschen Handballer (ganz vorn Timo Kastening) fragen sich, was bei dieser EM noch drin ist.

(Foto: Tom Weller/dpa)

54 Würfe, nur 22 Treffer: Die deutschen Handballer müssen die schweren Defizite im Angriffsspiel abstellen, wollen sie ihre Chance auf das Halbfinale wahren. In der Frage, wie groß die Formdelle ist, herrscht unter den Spielern Uneinigkeit.

Von Carsten Scheele, Köln

Einen stinksauren Bundestrainer? Hatte es bei dieser Handball-Europameisterschaft bisher nicht gegeben, aber die vergangenen 60 Spielminuten hatten Alfred Gislason reichlich Material dafür geliefert. Ob es nicht riskant gewesen sei, in einem solch wichtigen Spiel den bisherigen Haupttorschützen Juri Knorr auf die Bank zu beordern und stattdessen den Magdeburger Philipp Weber auf die Regieposition zu setzen, wurde der Isländer nach dem dramatischen 22:22 (11:12) gegen Österreich gefragt.

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