Handball:Deutsche Handballerinnen scheiden im WM-Viertelfinale aus

Lesezeit: 2 min

Spanien - Deutschland

DHB-Spielerin Emily Bölk (li.) versucht Spainens Kaba Gassama Cissokho noch den Ball zu entreißen - kommt aber zu spät.

(Foto: dpa)

Das deutsche Team unterliegt Gastgeber Spanien. Schach-Weltmeister Magnus Carlsen deutet an, er wolle bei der nächsten WM nur gegen ein Supertalent antreten. Lemgo bezwingt die Füchse Berlin in einem Pokal-Krimi.

Meldungen im Überblick

Handball, WM: Die deutschen Handballerinnen haben den Einzug ins WM-Halbfinale verpasst. Das DHB-Team von Bundestrainer Henk Groener verlor am Dienstagabend in Granollers das Viertelfinale gegen Gastgeber Spanien 21:26 (10:14) und schied aus. Damit wartet Deutschland weiter seit dem Gewinn von WM-Bronze 2007 auf eine Medaille bei einem großen Turnier.

Linkshänderin Julia Maidhof war mit sechs Treffern vor rund 2000 Zuschauern die erfolgreichste Werferin für die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB), die zwei Tage zuvor beim 16:32 gegen Dänemark die höchste Pleite ihrer WM-Historie kassiert hatte. Das Duell mit dem spanischen Vizeweltmeister war zugleich die erste deutsche Teilnahme an einem K.o.-Spiel seit vier Jahren.

Schach, Magnus Carlsen: Weltmeister Magnus Carlsen (Norwegen) hat Andeutungen gemacht, nicht zu seiner Titelverteidigung im kommenden Jahr antreten zu wollen - außer, er treffe dabei auf das französisch-iranische Wunderkind Alireza Firouzja. "Diejenigen, die erwarten, dass ich zur nächsten Weltmeisterschaft antrete, werde ich wahrscheinlich enttäuschen müssen", sagte Carlsen in einem Podcast-Interview. Den 31-Jährigen, der sich in der vergangenen Woche in Dubai nach elf Matches gegen den russischen Herausforderer Jan Nepomnjaschtschi durchgesetzt und damit zum fünften Mal den Schach-Thron erklommen hatte, reize nur noch Firouzja als möglicher Herausforderer.

Firouzja, 18 Jahre altes Supertalent, ist der jüngste Gipfelstürmer des Schachs, in der neuesten Weltrangliste des Weltverbandes Fide belegt er mittlerweile Platz zwei - nur Carlsen ist besser. Außerdem ist der gebürtige Iraner der jüngste Spieler, der die Elo-Zahl von 2800 geknackt hat. "Wenn jemand anderes als Firouzja das Kandidatenturnier gewinnt, ist es unwahrscheinlich, dass ich bei der nächsten Weltmeisterschaft antrete", machte Carlsen deutlich. Die WM habe nicht mehr so viel Bedeutung für Carlsen, der seine Schach-Karriere aber nicht beenden wolle.

Handball, Pokal: Titelverteidiger TBV Lemgo Lippe hat das Viertelfinale im deutschen Handball-Pokal erreicht. Die Ostwestfalen setzten sich am Dienstagabend gegen den stark ersatzgeschwächten Liga-Rivalen Füchse Berlin in der Verlängerung mit 32:29 (12:15, 25:25) durch. Die Berliner waren ohne sieben Stammkräfte angereist, lagen dennoch über weite Strecken der Partie vorn. Zwei Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit traf Füchse-Rückraumspieler Fabian Wiede nur den Pfosten und vergab die Chance auf eine Überraschung. In der Verlängerung verließen die Gäste die Kräfte. Bester TBV-Werfer war Bjarki Mar Elisson mit 13 Treffern, auf Berliner Seite war Hans Lindberg mit neun Toren erfolgreichster Schütze.

Zur SZ-Startseite
Schach WM 11. und letzte Partie

SZ PlusSchach-WM in der Videoanalyse
:Carlsens weltmeisterliches Turm-Endspiel

Auch in der elften Partie siegt Magnus Carlsen und verteidigt damit seinen Titel als bester Schachspieler der Welt. Wie ihm das gelang und warum bei dieser WM auch die mentale Stärke des Norwegers entscheidend war.

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB