Handball ist eine harte Sportart, Profis müssen einiges aushalten, und die Belastungen werden immer größer. Derzeit spüren dies die Nationalspieler besonders heftig: Im Januar war die Europameisterschaft, im Sommer das olympische Turnier und kommenden Januar ist wieder Weltmeisterschaft. Das sind drei Großveranstaltungen binnen zwölf Monaten, hinzu kommt das Tagesgeschäft in den nationalen Ligen und im Europapokal. Ist das zumutbar? Wann ist die Grenze erreicht, wann überschritten? Der Sportmediziner Alexander-Stephan Henze, 37, ist Oberarzt am Uniklinikum Ulm, Mannschaftsarzt beim Bundesligisten TVB Stuttgart und stellvertretender Vorsitzender des Vereins Handballärzte Deutschland. Er sagt: „Die Olympioniken bezahlen gerade für ihr Pensum.“
Gesundheitsbelastung im Handball„Man fühlt sich schon mal wie nach einem Verkehrsunfall“
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Wie wichtig ist Regeneration im Handball? Sportarzt Alexander-Stephan Henze erklärt, welchen Risiken sich die enorm belasteten Handballprofis aussetzen – und wie die Olympiateilnehmer für die Terminhatz mit Verletzungen bezahlen.
Interview von Carsten Scheele und Ralf Tögel
