Wenn man es nicht besser wüsste, hätte alles nach einem gewöhnlichen Arbeitstag ausgesehen. Der Dino Hermann, das Maskottchen des Hamburger SV, drehte mit seinem voluminösen Hinterteil seine Runden über den Rasen. Die Spieler absolvierten ihr routinemäßiges Aufwärmprogramm und kehrten unter routinemäßigen Anfeuerungen aus dem Publikum in die Umkleidekabine zurück. Die letzten Minuten bis zum Anpfiff wurden wie immer mit griechischem Sirtaki überbrückt, und als die Spieler den Platz betraten, wurden die üblichen „HSV! HSV!“-Rufe angestimmt. Als wäre nichts weiter vorgefallen.
Hamburger SVWieder mal grob fahrlässig beim Toreschießen
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Trotz einer Vielzahl an Chancen kommt der HSV nicht über ein 0:0 gegen Gladbach hinaus. Zur Trennung von Sportvorstand Stefan Kuntz schweigen die Spieler lieber.
Von Thomas Hürner, Hamburg