MeinungStandard-Tore in der Premier LeagueDer Fußball, wie Ruud Gullit ihn liebte, ist tot

Kommentar von Philipp Selldorf

Lesezeit: 2 Min.

Protagonisten des berühmten  Totaal Voetbal:   Frank Rijkaard, Marco van Basten und Ruud Gullit (von links nach rechts) während der Saison 1989/90 in Diensten der AC Mailand.
Protagonisten des berühmten Totaal Voetbal:  Frank Rijkaard, Marco van Basten und Ruud Gullit (von links nach rechts) während der Saison 1989/90 in Diensten der AC Mailand. Buzzi/Imago

Erfolgreich? Und ob! Schön? Von wegen! Für Künstler wie den Kapitän der niederländischen Europameisterelf von 1988 ist der Fußball in der Premier League nur noch zum Wegschauen.

Am vorigen Wochenende hat Ruud Gullit entschieden, keine Fußballspiele mehr anzuschauen, und das ist weit mehr als eine Privatangelegenheit – es ist der Protest des Künstlers gegen die Pervertierung und den Niedergang der Kunst. Bevor Gullit, 63, seinen Beschluss fasste, hatte er sich auf zwei schöne Stunden vor dem Fernseher gefreut. Auf der Tagesordnung stand die Partie FC Arsenal gegen FC Chelsea, das Spitzenspiel der Premier League.

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