ZehnkampfNeugebauer wird Zweiter in Götzis

Bestens gelaunt: Zehnkampf-Weltmeister Leo Neugebauer beim Hochsprung am ersten Tag des Meetings in Götzis.
Bestens gelaunt: Zehnkampf-Weltmeister Leo Neugebauer beim Hochsprung am ersten Tag des Meetings in Götzis. Sona Maleterova/Getty

Der Zehnkampf-Weltmeister muss sich nur knapp dem Schweizer Simon Ehammer geschlagen geben. Dem Sieger gelingt im Weitsprung mit 8,51 Metern eine Jahresweltbestleistung.

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Weltmeister Leo Neugebauer hat seinen ersten Podestplatz beim Zehnkampf-Meeting in Götzis bejubelt. Der 25 Jahre alte Leichtathlet kam mit 8730 Punkten auf Platz zwei. Mit einer starken Aufholjagd arbeitete sich der frühere Weltmeister Niklas Kaul in den letzten beiden Disziplinen Speerwurf und 1500-m-Lauf wie im Vorjahr noch auf Rang drei vor.

Nach einem „coolen ersten Tag“ beim Traditionswettkampf in Österreich präsentierte sich der deutsche Rekordhalter Neugebauer auch an Tag zwei gut in Form. Am Sonntag verhinderten aber besonders für ihn schwache 50,77 Meter mit dem Diskus und 58,46 Meter im Speerwurf eine bessere Punktzahl. Dennoch war es der fünftbeste Zehnkampf in der Karriere des Olympiazweiten von Paris.

Er musste sich nur dem Schweizer Simon Ehammer geschlagen geben, der 48 Punkte besser war. Ehammer, der im März in der Halle den 14 Jahre alten Siebenkampf-Weltrekord des Amerikaners Ashton Eaton verbessert hatte, konnte sich über eine Weitsprung-Bestmarke freuen: Der Leichtathlet, der 2022 in Eugene/USA sogar WM-Dritter in dieser Disziplin gewesen war, landete bei 8,51 Metern und übertraf seine eigene Weltbestleistung im Rahmen eines Zehnkampfs um sechs Zentimeter. Es war zudem eine Jahresweltbestleistung im Weitsprung.

Neugebauers Vorstellung weckte wie auch jene Kauls (8528 Punkte) Hoffnungen auf ein gutes Ergebnis bei den Europameisterschaften vom 10. bis 16. August in Birmingham. „Ich habe einige Zehnkämpfe geplant in dieser Saison, als Nächstes kommt Ratingen, dann die EM und vielleicht zum Saisonabschluss noch Talence“, sagte er. Kaul will bis Birmingham seine „Wehwehchen“ auskurieren.

© SZ/sid/dpa - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
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