Nachruf auf Gino Mäder:Zwischen Leistungssport und Weltoffenheit

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Gino Mäder starb am Freitag nach einem Sturz bei der Tour de Suisse, seinem Lieblingsrennen. (Foto: Gian Ehrenzeller/dpa)

Gino Mäder spendete für Schweizer Gletscher und versuchte stets, mit sich selber im Reinen zu sein. Nachruf auf einen Radprofi, der über den Wettkampf hinaus dachte.

Von Emil Bischofberger

Gino Mäder hatte den Gedanken, sich ein Transportvelo zuzulegen - und sein Auto zu verkaufen. Als wir uns eine Woche vor der Tour de Suisse in Albisrieden, wo er zusammen mit seiner Freundin wohnte, zum Gespräch trafen, kamen wir darauf zu sprechen. Er erzählte, wie sehr es ihn jeweils nerve, mit dem Auto zum Hundetraining ans andere Ende der Stadt zu fahren. Aber der Bus sei auch keine Option, weil das Pello nicht behage, seinem nach einem Teamkollegen benannten English Setter. Wir diskutierten Vor- und Nachteile einzelner Lastenvelos, die Mäder nun nie kaufen wird.

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