Als jetzt auch noch Cristiano Ronaldo traf, hatte diese Weltmeisterschaft ihr vorläufiges Thema gefunden. Zwar hat sich das Turnier offiziell über drei Länder ausgebreitet, aber in seinem Geist orientiert es sich bislang eher an einer berühmten Straße im Westen des größten der drei Ausrichterländer: Die ersten Spieltage dieser WM sind zu einem „Walk of Fame“ geworden. Der Name Lionel Messi wurde ebenso in einen altrosafarbenen Stern eingelassen wie die Namen Kylian Mbappé, Erling Haaland, Lamine Yamal oder Vinicius jr. – und allein die unverschämte Unvollständigkeit dieser Aufzählung musste Cristiano Ronaldo unbedingt zum Anlass nehmen, um das Schicksal zu drangsalieren: Heee, ich will auch!
MeinungDeutschland bei der WMDas Nationalteam kann gerade keinen Starfußball spielen – aber das muss kein Nachteil sein
Kommentar von Christof Kneer
Lesezeit: 3 Min.

Messi, Mbappé, Ronaldo, Yamal: Große Namen haben die WM bisher zu einem Walk-of-Fame-Turnier gemacht. Solche Spieler fehlen der DFB-Elf aktuell – umso mehr kommt es auf Trainer Nagelsmann an.
