bedeckt München
vgwortpixel

Fußball-WM:Skibbes Griechen sind fast schon raus

Croatia v Greece - FIFA 2018 World Cup Qualifier Play-Off: First Leg

Steht vor einer schweren Aufgabe im Rückspiel: Griechenland-Trainer Michael Skibbe.

(Foto: Getty Images)

Der deutsche Trainer verliert mit Griechenland das Play-off-Hinspiel zur Fußball-WM gegen Kroatien mit 1:4. Der FC Bayern fliegt wieder nach Katar - diesmal aber kürzer.

WM, Play-offs: Michael Skibbes Traum von der Rückkehr auf die WM-Bühne nach 16 Jahren ist fast schon geplatzt. Der frühere Bundestrainer und heutige Nationalcoach Griechenlands unterlag im Play-off-Hinspiel in Kroatien trotz eines Kopfballtores des Dortmunders Sokratis 1:4 (1:3) und muss mit den Hellenen im zweiten Duell am Sonntag in Piräus eine schwere Aufholjagd starten. "Wir haben uns in beiden Halbzeiten durch Fehler schnell ins Hintertreffen gebracht, sonst wäre hier mehr drin gewesen. So haben sich die Kroaten teilweise in einen Rausch gespielt", sagte Skibbe bei Nitro: "In der 90. Minute hatten wir die Riesenchance zum 2:4, dann sieht es anders aus. Wir müssen jetzt erstmal daheim ein gutes Spiel machen, der Fußball schreibt ja manchmal verrückte Geschichten."

Gegen die Elf Skibbes, 2002 gemeinsam mit Teamchef Rudi Völler als sportliches Leitungsduo in Japan und Südkorea Vizeweltmeister, traf Topstar Luka Modric von Real Madrid per Foulelfmeter zur frühen Führung (13.). Griechenlands Torwart Orestis Karnezis hatte zuvor den Ball vertändelt und Gäste-Stürmer Nikola Kalinic bei der anschließenden missglückten Rettungstat umgesäbelt.Fiorentina-Stürmer Kalinic selbst erhöhte auf 2:0 (19.), nach dem Anschlusstreffer von Sokratis (30.) sorgten der frühere Bundesligaprofi Ivan Perisic von Inter Mailand (33.) und Hoffenheims Andrej Kramaric (49.) für klare Verhältnisse.

Die wichtigsten Sport-News - direkt auf Ihrem Smartphone
SZ.de-App

Die wichtigsten Sport-News - direkt auf Ihrem Smartphone

Neu in der SZ.de-App: Analysen und Ergebnisse im Fußball und bei wichtigen Sportereignissen direkt als Push-Mitteilung auf Ihrem Smartphone.

Die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft hat dank eines fragwürdigen Elfmeters einen großen Schritt in Richtung Fußball-WM in Russland gemacht. Die Eidgenossen siegten am Donnerstag im Playoff-Hinspiel mit 1:0 (0:0) in Nordirland und haben am Sonntag (18.00 Uhr) im Rückspiel in Basel beste Chancen auf die elfte WM-Teilnahme.Allerdings wurden die Gäste durch einen umstrittenen Elfmeterpfiff begünstigt. Ein Schuss des früheren Bayern-Profis Xherdan Shaqiri bekam Corry Evans aus kurzer Entfernung an die Schulter, der Verteidiger wendete sich bei dem Schuss sogar noch ab. Trotzdem entschied der rumänische Schiedsrichter Ovidiu Hategan auf Handelfmeter, den der Ex-Wolfsburger Ricardo Rodríguez souverän verwandelte (58.).

Fußball, Bundesliga: Der FC Bayern München wird sich vom 2. bis zum 7. Januar in einem Trainingslager in Katar auf die zweite Saisonhälfte vorbereiten. Der deutsche Fußball-Rekordmeister gab am Donnerstag die genaue Terminierung des Vorbereitungscamps an. Auch in der kurzen Winterpause in der WM-Saison wird sich die Mannschaft von Trainer Jupp Heynckes also wieder in der Aspire Academy in Doha einstimmen, sich dort aber kürzer aufhalten als in den vergangenen Jahren.

Bereits vor drei Wochen hatte Heynckes angekündigt: "Es wird ein Trainingslager geben, aber nicht mehr zehn Tage" und klargestellt: "Ich weiß, dass der Verein Verpflichtungen gegenüber Katar hat, aber das wird dann so gemacht, wie ich mir das vorstelle." Der Verein kam nun also dem Wunsch von Heynckes nach. Am 12. Januar (20.30 Uhr) bestreitet der FC Bayern bei Bayer Leverkusen den Rückrundenauftakt in der Bundesliga.

Fußball, DFB-Team: Marcel Halstenberg wird gegen England sein Debüt in der deutschen Fußball-Nationalmannschaft feiern. "Halstenberg spielt von Anfang an, auf jeden Fall", kündigte Bundestrainer Joachim Löw am Donnerstag an. Der 26 Jahre Halstenberg, der bei RB Leipzig spielt, wird am Freitag (21.00 Uhr/ZDF) in London im Länderspiel gegen England als linker Verteidiger auflaufen. "Es war ein Kindheitstraum - nun ist es Wirklichkeit. Heute absolvierte ich mein erstes Training mit dem DFB-Team. Ich bin unfassbar glücklich über diese Ehre", schrieb Halstenberg am Mittwochabend auf seiner Instagram-Seite. Nach Timo Werner (8 Länderspiele) und Diego Demme (1) wäre er der dritte RB-Profi, der für Deutschland aufläuft.

© SZ.de/dpa/sid/chge
Bundesliga "Das war schon eine finstere Zeit"

Jérôme Boateng im Interview

"Das war schon eine finstere Zeit"

Nach anderthalb Jahren voller Verletzungen erzählt Jérôme Boateng vom Verschleiß im Hochleistungssport, über die neue Konkurrenz im Nationalteam und warum er sich Bayern-Trainer Heynckes verpflichtet fühlt.   Interview von Christof Kneer

Zur SZ-Startseite