MeinungFußball-WMIran gegen Ägypten als „Pride Match“ – ausgerechnet

Kommentar von Philipp Selldorf

Lesezeit: 2 Min.

Die Stadt Seattle hatte den Termin für die Pride-Feier schon vor Monaten festgelegt.
Die Stadt Seattle hatte den Termin für die Pride-Feier schon vor Monaten festgelegt. (Foto: David Zalubowski/AP/dpa)

Seattle ruft vorab eines seiner WM-Spiele am 26. Juni zum „Pride Match“ aus. Es spielen nun ausgerechnet Ägypten und Iran. Was früher noch als Kuriosum durchgegangen wäre, könnte nun Konsequenzen haben.

Fans der kalifornischen Punk-Gruppe Dead Kennedys waren, lange ist’s her, ebenso überrascht wie entsetzt, als vor dem Auftritt der Band die Musik von Heino aus den Boxen kam. Ein kalkulierter Affront, wie Sänger Jello Biafra erläuterte: Die Leute seien so aufgebracht gewesen, dass sie beim eigentlichen Konzert mit noch mehr Energie und Temperament die Bühne stürmten, um sich anschließend in die Menge zu werfen. Doch es ging, sagte Jello Biafra, außer um die Steigerung der wilden Stimmung im Saal auch um einen ideellen Effekt: Im Kontrastprogramm habe man die mit Punk verbundene Idee der Sabotage ausgedrückt.

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