Stefan Kuntz im Interview:"Als meine Tränen gezeigt wurden, musste der Reporter mitheulen"

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Stefan Kuntz im Interview: "In Deutschland gibt mehr als 50 Klubs mit lizensierten Nachwuchsleistungszentren. In der Türkei sind es zwei oder drei": Stefan Kuntz.

"In Deutschland gibt mehr als 50 Klubs mit lizensierten Nachwuchsleistungszentren. In der Türkei sind es zwei oder drei": Stefan Kuntz.

(Foto: Roman Koksarov/AP)

Der türkische Nationaltrainer Stefan Kuntz spricht vor dem WM-Qualifikationsspiel in Portugal über den Charakter seines Teams, darüber, wie er mit Emotionen umgeht - und welche Erwartungen herrschen, wenn man als Deutscher die Türkei trainiert.

Interview von Javier Cáceres, Porto

Stefan Kuntz, 59, ist in den vergangenen Monaten zum Meilensammler geworden. Seit er im September 2021 als deutscher U21-Trainer aufhörte und vor allem auf Betreiben von Sportdirektor Hamit Altintop das Amt des türkischen Nationaltrainers übernahm, reiste der frühere Bundesligastürmer (VfL Bochum, Uerdingen, 1. FC Kaiserslautern, Bielefeld) mit seinen Assistenten quer durch Europa - rund 80 Spiele sah er live im Stadion. Am Montag ist Kuntz mit seinem Team in Porto angekommen. Dort tritt die Türkei am Donnerstag im Playoff-Halbfinale zur WM in Katar gegen Portugal mit Cristiano Ronaldo an. Die SZ erreichte Kuntz, dessen größter Erfolg als Spieler der Europameister-Titel 1996 war, am Mobiltelefon - und sprach mit ihm über die Chance der Türkei, sich als Außenseiter ihres Playoffs mit Portugal (Europameister Italien trifft auf Nordmazedonien) den Weg zur WM zu bahnen.

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