Nicht nur die Konkurrenten in Europa und Südamerika zitterten vor der deutschen Nationalmannschaft, bevor 2018 die Weltmeisterschaft in Russland begann. Auch sämtliche Fußballmächte im Universum hatten – für den Fall eines intergalaktischen Turniers – Grund, den amtierenden Wörldchampion zu fürchten. Der DFB blickte auf eine Qualifikationsrunde zurück, die einer ständigen Spaßveranstaltung glich: In zehn Spielen gewann die DFB-Elf zehnmal. Nordirland und Tschechien gehörten zu den Opfern, Norwegen verlor in Stuttgart 0:6. Es war zwar nicht das Norwegen des furchterregenden Erling Haaland, aber es war auch ein Deutschland, das gelegentlich Sandro Wagner in den Angriff einreihte. Der dann in drei Einsätzen fünf Tore schoss.
MeinungDeutsche Nationalmannschaft:Deutschland als WM-Favorit? Da gibt es andere
Kommentar von Philipp Selldorf
Lesezeit: 2 Min.

Bundestrainer Nagelsmann tut gut daran, nach der erfolgreichen WM-Qualifikation nicht gleich höchste Ziele auszurufen.

Deutsche Nationalmannschaft:Und jetzt: schwierige Entscheidungen
Das 6:0 gegen die Slowakei zeigt, wie viele Lösungen im deutschen Kader stecken. Die Aufgabe des Bundestrainers besteht nun darin, die richtigen zu finden. Allein die Personalie Leroy Sané zeigt, wie kompliziert das wird.
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