Silvia Neid:"Dass wir Gold gewonnen haben, war der Wahnsinn"

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Die ehemalige Bundestrainerin Silvia Neid als Beobachterin im Publikum unter den Zuschauern Fussba

Silvia Neid, 55, beobachtet die WM in offizieller Rolle für den DFB.

(Foto: Oliver Zimmermann/imago)

Die frühere Bundestrainerin spricht vor dem WM-Viertelfinale gegen Schweden über Duelle mit dem Lieblingsgegner der DFB-Elf und den Fortschritt im Frauenfußball.

Interview von Anna Dreher, Rennes

Die deutsche Fußballnationalmannschaft der Frauen gehört zu den erfolgreichsten der Welt. Silvia Neid, 55, hat daran großen Anteil. Sie war bei bisher jedem Titelgewinn dabei und hat den Frauenfußball geprägt wie wenige andere. Beim DFB, für den sie bis heute arbeitet, war sie Spielerin, Nachwuchs-, Assistenz- und elf Jahre Bundestrainerin. Neid gewann zwei Welt- und acht Europameisterschaften, dazu dreimal Olympia-Bronze und in ihrem letzten Spiel als Trainerin 2016 in Rio Gold - gegen Schweden, das am Samstagabend auch Deutschlands Gegner im WM-Viertelfinale ist. Letztmals bei einem Turnier gewannen die Skandinavierinnen vor 24 Jahren gegen die DFB-Elf. Neid stand damals auf dem Platz - wie auch Martina Voss-Tecklenburg. Ein Gespräch über die aktuelle Bundestrainerin, die besondere Beziehung zu Schweden, die deutschen WM-Chancen und die Entwicklung im Frauenfußball.

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