Philip D. Murphy, 68, wurde für die Demokratische Partei zweimal zum Gouverneur des US-Bundesstaats New Jersey gewählt – erstmals 2017, als sich die Vereinigten Staaten, letztlich erfolgreich, um die Ausrichtung der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 bewarben. Murphy, der seine zweite Amtszeit vor wenigen Tagen beendet hat, war von 2009 und 2013 zudem US-Botschafter in Berlin. Die SZ traf Murphy in Hamburg am Rande der Sportbusiness-Konferenz Spobis – zum Gespräch über die europäische WM-Boykott-Debatte. Begleitet wurde er von seiner Frau Tammy Snyder Murphy, der Vorsitzenden des WM-Organisationskomitees New York/New Jersey.
Debatte um WM-Boykott„Das ist nicht das Amerika, das ich kenne“
Lesezeit: 4 Min.

Der langjährige Gouverneur von New Jersey, Phil Murphy, kritisiert die Politik von Donald Trump und die „schrecklichen Ereignisse“ in Minnesota. Dass die Fußball-WM ein Erfolg wird und Fans aus aller Welt sich in den USA wohlfühlen werden, glaubt er dennoch.
Interview von Javier Cáceres, Hamburg

Interview mit Sportstaatsministerin Schenderlein:„Ein WM-Boykott kommt für uns nicht infrage“
Staatsministerin Christiane Schenderlein ist in der Bundesregierung zuständig für Sport. Ein Gespräch über die Debatten rund um die Fußball-WM, die deutsche Olympiabewerbung und ihre Erwartungen an das deutsche Team bei den Winterspielen.
Lesen Sie mehr zum Thema