Süddeutsche Zeitung

Argentiniens Empfang:Messi und der WM-Pokal sind endlich zu Hause

Argentiniens Weltmeister sind in der Heimat gelandet. Die Fans warten bis tief in die Nacht, um einen Blick auf die Spieler zu erhaschen. Die Bilder aus Buenos Aires.

Von Celine Chorus

Fußballweltmeister Argentinien ist in der Heimat angekommen. Mit geringfügiger Verspätung landete das Team um Lionel Messi mitten in der Nacht in Buenos Aires.

Mit dem WM-Pokal in der Hand, der Medaille um den Hals und einem strahlenden Lächeln stieg Messi an der Seite seines Trainers Lionel Scaloni als Erster aus dem Flugzeug.

Nach der Landung am Flughafen Ezeiza wurde für die Spieler ein roter Teppich ausgerollt. Den Airbus A330 zierte ein Messi-Porträt, dazu der Spruch "ein Team, ein Land, ein Traum".

Es ist der Moment, auf den in Argentinien alle sehnsüchtig gewartet haben: Nach einem 4:2 im Elfmeterschießen gegen Frankreich sind Messi und der WM-Pokal endlich zu Hause.

Auf den Straßen von Buenos Aires standen Tausende Fans bis tief in die Nacht Schlange, um einen Blick auf ihre Helden zu erhaschen.

In einem offenen Doppeldecker-Bus mit der Aufschrift "campeones del mundo" ging es anschließend für die Mannschaft zum argentinischen Fußballverband.

Ein Land in Ekstase: Präsident Alberto Fernández hat einen nationalen Feiertag angeordnet, damit Argentinien den dritten WM-Titel feiern kann.

Ein Gruß in den Himmel: Natürlich war auch Diego Maradona, der von vielen immer noch verehrt wird wie ein Halbgott, bei den Feierlichkeiten präsent.

In den Straßen von Buenos Aires wollte Messi den WM-Pokal am liebsten gar nicht mehr loslassen. Für ihn und seine Teamkollegen Leandro Paredes, Rodrigo de Paul und Nicolás Otamendi (von links) ist es der größte Moment ihrer Karriere.

Durch endlose Fanspaliere schob sich der Bus zum fünf Kilometer entfernten AFA-Gelände. Wer mochte, hatte dort die Gelegenheit, zu schlafen und ein wenig Kraft zu tanken.

Nach einer kurzen Ruhepause ging der Triumphzug mittags im offenen Bus weiter. Die Weltmeister machten sich auf den Weg ins 30 Kilometer entfernte Stadtzentrum, am Obelisken wollten sie den Pokal präsentieren.

Weit kamen sie nicht. Massen an Fans verstopften die Straßen, die Sicherheit der Menschen war nicht mehr gewährleistet.

So wurde die Parade kurzerhand unterbrochen - und im Helikopter fortgesetzt. Fortan bejubelten die Leute ihre Helden einfach oben in der Luft.

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