Interview zur WM 2026 mit Otto Addo„Aus der afrikanischen Perspektive ist es mit 48 Mannschaften gerechter“

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„Es ist ein schöner, aber rauer Job“: Otto Addo als Trainer Ghanas, hier bei der WM 2022 in Katar.
„Es ist ein schöner, aber rauer Job“: Otto Addo als Trainer Ghanas, hier bei der WM 2022 in Katar. (Foto: John Sibley/Reuters)

Ex-Bundesligaprofi Otto Addo führt Ghana als Trainer zur WM. Im Interview erzählt er, was die Entwicklung junger Fußballer aus Afrika hemmt, warum er auch eine Art Transfermanager ist und was sich beim Thema Rassismus in Stadien verändert hat.

Interview von Philipp Selldorf

Otto Addo, 50, ist viel unterwegs in diesen Tagen. Der Nationaltrainer Ghanas, der in Düsseldorf wohnt, scoutet für seine Mannschaft Spieler in allen relevanten Ligen Europas, einmal im Monat verlangt der Arbeitgeber in Westafrika nach ihm, und an diesem Freitag wird er in Washington bei der WM-Auslosung sein (18 Uhr). Aber so hat sich Addo das ja selbst ausgesucht, als er im Sommer 2024 vorzeitig aus Borussia Dortmunds Trainerstab ausstieg, um selbständig zu werden und ein zweites Mal nach 2022 im Heimatland seiner Eltern als Nationalcoach zu arbeiten.

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