FußballKleine Karibikinsel Curaçao qualifiziert sich erstmals für die WM

Lesezeit: 1 Min.

Fans von Curaçao feiern die WM-Qualifikation nach dem 0:0 auf Jamaika.
Fans von Curaçao feiern die WM-Qualifikation nach dem 0:0 auf Jamaika. (Foto: RICARDO MAKYN/AFP)
  • Curaçao qualifiziert sich erstmals für eine Fußball-WM und ist mit 150 000 Einwohnern der bislang kleinste WM-Teilnehmer jemals.
  • Haiti kehrt nach 52 Jahren auf die WM-Bühne zurück.
  • Jamaikas Trainer Steve McClaren tritt nach der verpassten direkten WM-Qualifikation zurück.
Von der Redaktion überprüft

Dieser Text wurde mit der Unterstützung einer generativen künstlichen Intelligenz erstellt. Lesen Sie mehr über unseren Umgang mit KI.

Fanden Sie diese Zusammenfassung hilfreich?
Mehr Feedback geben

Mit nur etwa 150 000 Einwohnern ist Curaçao der bislang kleinste WM-Teilnehmer. Trainer Advocaat verfolgt den historischen Moment aus der Ferne. Haiti kehrt nach 52 Jahren auf die WM-Bühne zurück.

Die kleine Karibikinsel Curaçao hat sich den Traum von seiner ersten Qualifikation für eine Fußball-Weltmeisterschaft erfüllt. Im entscheidenden Spiel auf Jamaika genügte ein Punktgewinn für den Sieg in Gruppe B und das damit verbundene Ticket für die WM im kommenden Jahr in den USA, Mexiko und Kanada.

Curaçao mit seinen etwa 150 000 Einwohnern ist damit das kleinste Land, das sich jemals für eine Fußball-WM qualifiziert hat. Die Insel vor der Karibikküste Südamerikas ist ein autonomes Land des Königreichs der Niederlande. Nahezu alle Spieler des Teams wurden in den Niederlanden geboren, wo der Großteil auch fußballerisch tätig ist.

Die Freude ist rießig: Spieler von Curaçao nach dem Abpfiff.
Die Freude ist rießig: Spieler von Curaçao nach dem Abpfiff. (Foto: Gilbert Bellamy/Reuters)

Nach einer gelb-roten Karte gegen Jamaikas Jon Russell brachte Curaçao das torlose Unentschieden über die Zeit. Trainer Dick Advocaat verfolgte den historischen Moment aus der Ferne. Der 78-Jährige war aus familiären Gründen in seine niederländische Heimat gereist.

Jamaika muss hingegen in die Playoffs und einen neuen Trainer finden. Im Anschluss an die Partie verkündete Steve McClaren, der die Mannschaft im Juli des vergangenen Jahres übernommen hatte, auf der Pressekonferenz seinen Rücktritt.

Weltmeisterschaft
:Diese 42 Teams sind für die WM qualifiziert

42 von 48 Teilnehmern für die Fußball-WM 2026 in Nordamerika stehen bereits fest: Wer ist alles dabei? Und wer muss noch zittern?

„Es liegt in der Verantwortung des Trainers, voranzugehen, Verantwortung zu übernehmen und Entscheidungen im besten Interesse der Mannschaft zu treffen, damit sie weiterkommen kann“, sagte der 64-jährige Engländer: „Nach reichlicher Überlegung und einer ehrlichen Einschätzung unserer aktuellen Situation und unserer Ziele habe ich mich entschlossen, als Cheftrainer zurückzutreten.“

Derweil kehrt Haiti durch ein 2:0 gegen Nicaragua nach 52 Jahren auf die WM-Bühne zurück. Der Sieg und ein torloses Unentschieden im Duell zwischen Honduras und Costa Rica verhalfen dem Land zu seiner ersten WM-Teilnahme seit 1974. Ein Direktticket sicherte sich auch Panama mit einem 3:0 gegen El Salvador. Suriname hingegen muss weiter auf seine WM-Premiere warten. Das Land verlor mit 1:3 in Guatemala, hat aber in den Playoffs eine weitere Chance.

© SZ/SID/saul - Rechte am Artikel können Sie hier erwerben.
Zur SZ-Startseite

Stürmer im Nationalteam
:Ein’ Woltemade, es gibt nur ein’ Woltemade

Nach jahrelanger Suche hat das DFB-Team in Nick Woltemade endlich wieder einen verlässlichen Mittelstürmer. Wobei er dem Team noch viel mehr gibt als Tore.

SZ PlusVon Javier Cáceres

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: