Michael Olise bei der WM 2026Jeder Pass ein Treffer

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Michael Olise redet wenig, und wenn sein Team ein Tor erzielt, zeigt er ebenso kaum Regungen. Er glänzt mit seinem Spiel – und das hilft Frankreich bei dieser WM.
Michael Olise redet wenig, und wenn sein Team ein Tor erzielt, zeigt er ebenso kaum Regungen. Er glänzt mit seinem Spiel – und das hilft Frankreich bei dieser WM. William Volcov/IMAGO/ZUMA Press Wire

Bester Flügelspieler? Bester Spielmacher! Michael Olise glänzt bei der WM in neuer Rolle, selbst Zidane schwärmt. Dabei haben die Franzosen mit dem Ausnahmeprofi des FC Bayern lange gefremdelt.

Von Boris Herrmann, New York

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In Regel Nummer acht der international anerkannten Fußballgesetzgebung heißt es unter der Überschrift „Beginn und Fortsetzung des Spiels“, dass für einen Anstoß unter anderem folgende Voraussetzungen erfüllt sein müssen: Alle Spieler mit Ausnahme des Spielers, der den Anstoß ausführt, befinden sich (A) in der eigenen Spielfeldhälfte. Der Ball muss (B) ruhig auf dem Anstoßpunkt liegen. Und der Schiedsrichter gibt (C) das Zeichen, das Spiel fortzuführen. Wahrscheinlich ist es nur ein Hirngespinst, aber man kann sich ja trotzdem kurz mal ausmalen, wie diese Weltmeisterschaft hätte verlaufen können, wenn Michael Olise die Regel Nummer acht nicht kennen würde.

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Individualisten, die ein gemeinsames Pflichtgefühl prägt: Beim 2:0 gegen Marokko zeigt sich, mit welcher Attitüde Trainer Deschamps seine Elf über die Jahre geformt hat. Und er überholt sogar einen berühmten Deutschen.

SZ PlusVon Boris Herrmann

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