Brasilien bei der Fußball-WMNeymar soll die Nation erlösen

Lesezeit: 4 Min.

Die Bekanntgabe der Nominierung Neymars löst in Rio de Janeiro Euphorie aus.
Die Bekanntgabe der Nominierung Neymars löst in Rio de Janeiro Euphorie aus. Silvia Izquierdo/AP/dpa

Brasiliens Coach Carlo Ancelotti beruft Neymar in sein WM-Aufgebot – mit dem Segen von Staatspräsident Lula. Dabei gibt es Zweifel, ob der 34-Jährige überhaupt eine tragende Rolle spielen kann.

Von Javier Cáceres, Berlin

SZ bei Google bevorzugen

Brasiliens Trainer Carlo Ancelotti sagte: „Neymar Júnior, Santos“, und vor der Bühne am Auditorium des Museo de Amanhã – einer dem Morgen der Menschheit und also der Wissenschaft gewidmeten Ausstellungshalle in Rio de Janeiro – brandete Beifall auf. Jubel. Menschen standen auf, um zu klatschen, wenn sie nicht ein Handy in der Hand hielten. Eine einsame Sambatrommel ertönte, und es waren gar nicht mal so wenige Gäste, die sich umarmten, lachten, schließlich in einen Chor einfielen, als seien sie auf einer Fußballtribüne: „Oé, oé, oé, Neymaaaaar, Neymaaaar!“ Denn der wird nun also doch in Nordamerika seine vierte Fußballweltmeisterschaft nach Brasilien 2014, Russland 2018 und Katar 2022 spielen.

Zur SZ-Startseite

MeinungTorwartfrage beim DFB
:Man darf Oliver Baumann bedauern. Aber wichtiger ist die Nationalelf

SZ PlusKommentar von Philipp Selldorf

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: