Ein paar der Nationalspieler hätten ihn schon gefragt, was das soll, erzählt Teammanager Günter Christmann: ein Trainingslager in Ruppertshofen, einem kleinen Ort im Ostalbkreis, der selbst vom Bahnhof in Schwäbisch Gmünd noch eine gut halbstündige Busfahrt entfernt ist. Das Sportgelände liegt direkt neben weiten Feldern, über die gelegentlich ein Landwirt auf seinem Traktor einsame Runden dreht. Doch als die Spieler wissen wollten, wieso man sich ausgerechnet hier getroffen habe, in Ruppertshofen sei doch „tote Hose“, erzählt Christmann, habe er ihnen geantwortet: „Denkt doch mal an Malente! Die waren eingesperrt, durften nicht raus. Und damit ihr auch kein dummes Zeug macht, sind wir hier.“
Ü-75-NationalmannschaftDie Weltmeister beschwören den Geist von Ruppertshofen
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Obwohl die Ü75 zuletzt sogar den WM-Titel gewonnen hat, interessiert sich der DFB kaum für die deutschen Senioren-Nationalmannschaften. Doch die Spieler wissen sich zu helfen. Zu Besuch beim Trainingslager auf der Ostalb.
Von David Kulessa, Ruppertshofen
