MeinungBundesligaDem VAR den Stecker gezogen – zur Imagekrise gibt es jetzt die passenden Bilder

Kommentar von Martin Schneider

Lesezeit: 2 Min.

Ein Schiedsrichter sieht schwarz: Felix Bickel vor dem Bildschirm ohne Strom in Münster.
Ein Schiedsrichter sieht schwarz: Felix Bickel vor dem Bildschirm ohne Strom in Münster. RHR-Foto/IImago

Das Stecker-Ziehen von Münster dürfen die Ultras als Kombination aus subversivem Ungehorsam und Kreativität feiern. Die echte Debatte über den VAR entscheidet sich woanders.

Weil ja immer viel gemeckert und selten gelobt wird, erst einmal ein Dank an alle Beteiligten: Als ein vermummter Fan beim Zweitligaspiel zwischen Preußen Münster und Hertha BSC dem VAR wortwörtlich den Stecker zog und der Bildschirm vor den Augen von Schiedsrichter Felix Bickel schwarz wurde, behielten alle die Contenance. Allen voran Bickel selbst, der in einer ungewohnten Situation das Richtige tat und sich einfach auf das Urteil der Videoschiedsrichterin Katrin Rafalski verließ. Er gab den Elfmeter für Hertha und bestand zum Beispiel nicht darauf, dass der Monitor wieder in Gang gebracht werden solle.

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