Fußball Schweinsteiger spielt noch ein weiteres Jahr in Chicago

Bastian Schweinsteiger im Trikot von Chicago Fire.

(Foto: Getty Images)

Der Ex-Weltmeister will noch weiter Fußball spielen und verlängert seinen Vertrag bis 2019. Basketball-Serienmeister Bamberg droht die Insolvenz.

Meldungen im Überblick

Schweinsteiger, Chicago: Ex-Weltmeister Bastian Schweinsteiger setzt seine Karriere beim amerikanischen Fußball-Club Chicago Fire fort. Der Mittelfeldspieler einigte sich mit dem Verein aus der Major League Soccer (MLS) auf eine Vertragsverlängerung bis zum Ende der Saison 2019. "Die amerikanische Reise war sehr besonders für mich und meine Familie. Ich liebe es, Teil des Clubs zu sein und wir schätzen es, wie uns die Stadt mit offenen Armen empfangen hat", wird Schweinsteiger auf der Club-Homepage zitiert. Der 34-Jährige spielt seit März 2017 für Chicago und erzielte dabei sieben Tore in 55 Spielen. In seinem ersten Jahr führte er Chicago auf den dritten Platz der Hauptrunde, ehe in den Play-offs gegen die New York Red Bulls Endstation war. 2018 reichte es allerdings nicht zum Einzug in die K.o.-Runde. Das soll sich im nächsten Jahr ändern. "Lasst uns eine Trophäe hochhalten. Ich glaube an den Club und ich glaube, dass wir Meister werden können", ergänzte Schweinsteiger. Vor seinem Engagement in den USA hatte Schweinsteiger von 2002 bis 2015 für den FC Bayern gespielt, ehe er anschließend für zwei Jahre nach England zu Manchester United wechselte. Sein größter Erfolg im Bayern-Trikot war der Gewinn der Champions League 2013, ein Jahr später gewann er mit Deutschland den WM-Titel.

Basketball: Der frühere deutsche Basketball-Serienmeister Brose Bamberg kann nach eigenen Angaben nur durch außerplanmäßige finanzielle Hilfeleistungen eine Insolvenz vermeiden und hat sich in diesem Zusammenhang mit sofortiger Wirkung von Geschäftsführer Rolf Beyer getrennt. Grund für den Schritt seien "finanzielle Unregelmäßigkeiten". Nähere Informationen gab es zunächst nicht. Beyer sollte seinen Posten eigentlich erst zum Jahresende räumen, nun erfolgt der Abschied gut einen Monat früher. Bis zum Amtsantritt von Arne Dirks, der im September engagiert worden war und die Arbeit im neuen Jahr aufnehmen wird, fungiert Niklas Beyes als Geschäftsführer. Beyes ist Kaufmännischer Geschäftsführer der Brose Gruppe, Hauptsponsor des Klubs.

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"Nur durch fortwährende finanzielle Unterstützung durch die Brose Gruppe und den Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Stoschek persönlich - außerhalb der erheblichen Sponsoringleistungen - kann die Gesellschaft vor einer Insolvenz bewahrt werden", teilte Brose Bamberg am Mittwoch mit. Die Bamberger hatten vor der laufenden Saison ein "Loch in der Kasse" beklagt und bereits den Rotstift angesetzt. "Wir werden uns 2018/19 konsolidieren", erklärte Beyer im Sommer. Das Problem nannte er damals "nicht existenziell, aber eine Hypothek, die wir abtragen müssen".

Ski alpin, Neureuther: Der Weltcup-Riesenslalom am Sonntag in Beaver Creek kommt für Skirennläufer Felix Neureuther zu früh. Der 34-Jährige aus Partenkirchen fehlt nach seinem Mittelhandbruch mit anschließender Operation in dem am Mittwoch veröffentlichten Aufgebot des Deutschen Skiverbandes (DSV) für das Rennen im US-Bundesstaat Colorado. Neureuther war gut eine Woche nach dem Bruch, den er sich Mitte des Monats beim Training im finnischen Levi zugezogen hatte, wieder ins Schneetraining eingestiegen. Der Routinier hatte aber schon vor der Rückkehr befürchtet, dass es für Beaver Creek nicht reichen würde. Bei der OP in München waren Neureuther am 18. November zwei Schrauben eingesetzt worden. Nach der Weltcup-Station in den USA stehen in Val d'Isere/Frankreich ein Riesenslalom (8. Dezember) und ein Slalom (9. Dezember) auf dem Programm.

FC Bayern, Hoeneß: Werder Bremens langjähriger Bundesliga-Manager Willi Lemke (72) hat Bayern Münchens Präsidenten Uli Hoeneß für dessen jüngste Auftritte in der Öffentlichkeit kritisiert. Vor allem die viel diskutierte Pressekonferenz der Bayern-Bosse im Oktober stieß Lemke auf. "Das war leider wieder der alte Uli Hoeneß, und nicht mehr der Uli Hoeneß, mit dem ich Brüderschaft getrunken habe, nachdem er aus dem Gefängnis gekommen war", sagte Lemke in einem Interview der Sport Bild. Nach jahrelangem Clinch hatten sich die langjährigen Bundesliga-Granden angenähert. Lemke hatte Hoeneß zuletzt als "sehr vernünftigen, sozial eingestellten, gut diskutierenden Menschen" erlebt. Hoeneß war unter anderem Gast bei Lemkes 70. Geburtstag.

Die Pressekonferenz der Münchner empfand Lemke nun jedoch als "skurril. Ich war erschrocken. Ich denke, sie lagen mit der Art und Weise voll daneben und würden es heute nicht mehr machen", sagte Lemke zur Generalabrechnung der Bayern-Bosse mit den Medien: "Sie haben sich unmöglich gegenüber den Medien verhalten." Diese sollten sich untereinander abstimmen und den Branchenprimus einmal einen Monat lang ignorieren, sagte Lemke: "Da würden die Verantwortlichen vor Wut an die Decke gehen." Der frühere Werder-Boss hat eine einfache Erklärung für das zuletzt dünnhäutige Auftreten der Bayern-Chefs: "Sie kennen es nicht, im Misserfolg zu leben."

Fußball, Boateng: Das Jahr 2018 ist für den ehemaligen Bundesligaprofi Kevin-Prince Boateng von Italiens Fußball-Erstligist Sassuolo Calcio frühzeitig zu Ende gegangen. Der 31-Jährige erlitt im Serie-A-Spiel beim FC Parma eine Schambeinverletzung und muss länger pausieren. Laut Gazzetta dello Sport wird der Mittelfeldspieler voraussichtlich erst nach der Winterpause im Januar wieder aufs Spielfeld zurückkehren. Boateng, der im Juli von Eintracht Frankfurt in die Serie A gewechselt war, hat seit Anfang dieser Meisterschaft vier Tore für Sassuolo geschossen. Der norditalienische Klub belegt nach 13 Spieltagen mit 19 Punkten Platz neun in der Tabelle.

Gladbach, Eberl: Sportdirektor Max Eberl (45) vom Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach hat sich einer Darm-Operation unterzogen. "Es ist nichts Dramatisches, aber es muss gemacht werden - leider eine Art Familienkrankheit bei uns", sagte der ehemalige Bundesliga-Profi der Bild, "ich muss 9 bis 10 Tage im Krankenhaus bleiben und darf wohl bis Weihnachten nicht mehr ins Stadion." Der fünfmalige deutsche Meister ist in dieser Saison erster Verfolger von Tabellenführer Borussia Dortmund. Die Aufgaben von Eberl bei den Fohlen soll bis auf Weiteres Scouting-Chef und Eberl-Assistent Steffen Korell (47) übernehmen.

Formel 2, Schumacher: Formel-3-Europameister Mick Schumacher steigt 2019 in die Formel 2 auf. Das gab sein Prema-Team am Dienstag bekannt. "Ich freue mich sehr darauf, meine nächste Saison mit Prema in der Formel 2 zu fahren", sagte Schumacher: "Für mich ein logischer Schritt auf meinem sportlichen Weg, denn ich möchte an meiner technischen Erfahrung und den fahrerischen Fähigkeiten weiter feilen." Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher hatte mit einer großartigen zweiten Saisonhälfte in diesem Jahr den Titel in der Formel-3-EM gewonnen. Ab dem 29. November bestreitet der 19-Jährige die ersten Formel-2-Testfahrten auf dem Grand-Prix-Kurs in Abu Dhabi.

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