Fußball:Ramos wechselt ablösefrei zu PSG

Sport Bilder des Tages Tribute act and farewell to Sergio Ramos. Real Madrid City hosted the act of tribute to Sergio Ra

Der spanische Welt- und Europameister Sergio Ramos ist nach Georginio Wijnaldum und Achraf Hakimi bereits der dritte namhafte Neuzugang von PSG.

(Foto: imago images/Cordon Press/Miguel)

Nach 16 Jahren bei Real Madrid hat Sergio Ramos einen neuen Verein gefunden. Ex-Bayern-Spieler Javi Martinez unterschreibt beim katarischen Erstligisten Qatar SC.

Meldungen im Überblick

Fußball, Transfer: Sergio Ramos (35) wechselt endgültig zum französischen Spitzenklub Paris Saint-Germain. Das verkündete PSG am Donnerstag. Der Spanier, der 16 Jahre in Diensten von Real Madrid stand, unterschrieb einen Zweijahresvertrag in Paris. "Ich bin sehr stolz darauf, Teil dieses ambitionierten Projekts und Teil dieser Mannschaft mit so vielen großartigen Spielern zu sein", sagte der langjährige Real-Kapitän, für den der Wechsel nach Paris eine "große Veränderung in seinem Leben und eine neue Herausforderung darstellt".

Seit seinem Wechsel als Teenager vom FC Sevilla zum Hauptstadt-Klub 2005 gewann Ramos mit den Königlichen viermal die Champions League, fünfmal die spanische Meisterschaft und zweimal den nationalen Pokal. Aufgrund einer langwierigen Verletzung war Ramos von Nationaltrainer Luis Enrique nicht für die EM-Endrunde nominiert worden. Bei PSG trifft Ramos auf alte Bekannte von Real wie Angel Di Maria und Keylor Navas. Dazu spielen in Paris weitere spanische Profis wie Pablo Sarabia, Sergio Rico, Ander Herrera oder Juan Bernat.

Olympia, Notstand: Während der Olympischen Spiele wird in Tokio erneut der Corona-Notstand herrschen. Das entschied die Regierung von Ministerpräsident Yoshihide Suga wie erwartet am Donnerstag. Der Notstand werde von kommendem Montag bis vorläufig zum 22. August gelten, hieß es. Die Olympischen Spiele sollen vom 23. Juli bis 8. August stattfinden. Grund für den inzwischen vierten Notstand für Tokio sind wieder deutlich steigende Corona-Infektionszahlen. Der Notstand ist allerdings kein Lockdown mit harten Ausgangssperren wie in anderen Ländern. Während die Bürger aufgerufen sind, möglichst zu Hause zu bleiben, dürfen Restaurants keinen Alkohol ausschenken, kein Karaoke anbieten und müssen abends früher als normal schließen.

Viele Menschen in Japan fürchten, dass die Spiele zu einem Superspreader-Event werden könnten. Japans Olympia-Macher und das Internationale Olympische Komitee betonten bisher immer, dass alles "sicher" ablaufen werde. Allerdings möglicherweise ohne Zuschauer. Eine Entscheidung darüber wollen Japans Organisatoren mit der Zentralregierung, der Stadtverwaltung von Tokio sowie dem IOC und dem Paralympischen Komitee treffen - laut Medien noch am Donnerstag.

Fußball, Transfer: Fußball-Profi Javi Martínez wechselt nach Katar. Der 32 Jahre alte Spanier, dessen Vertrag beim FC Bayern München am 30. Juni auslief und nach neun Jahren nicht verlängert worden war, unterschrieb beim Erstligisten Qatar SC, wie der Verein am Mittwochabend mitteilte. "Neues Kapitel", schrieb der defensive Mittelfeldspieler auf Instagram zu einem Foto, auf dem er mit einem gelben Trikot mit der Nummer acht zu sehen ist.

Martínez war 2012 von Athletic Bilbao zum deutschen Rekordmeister gewechselt. Für den FC Bayern absolvierte der spanische Welt- und Europameister 268 Pflichtspiele und erzielte dabei 14 Tore. Mit den Bayern gewann er 23 Titel, darunter zweimal die Champions League und neunmal die Meisterschaft.

Radsport, Tour de France: Tony Martin hat bei der 108. Tour de France nach einem weiteren schweren Sturz aufgegeben. Der viermalige Zeitfahr-Weltmeister kam am Mittwoch auf der elften Etappe von Sorgues nach Malaucène eine halbe Stunde nach dem Start zu Fall. Die Ursache blieb zunächst unklar. Von den TV-Kameras wurde lediglich eingefangen, wie Martin mit aufgeschürftem rechten Oberschenkel am Straßengraben saß und behandelt wurde. Dann begab sich der 36-Jährige in einen Krankenwagen.

Der gebürtige Cottbuser war bereits auf der ersten Etappe zu Fall gekommen, als er mit dem Pappschild einer Zuschauerin kollidiert war. Martin hatte sich dabei Prellungen und Schürfwunden zugezogen. Nach dem Ausstieg seines Kapitäns Primoz Roglic sollte Martin den Dänen Jonas Vingegaard im Gesamtklassement unterstützen. Im Zeitfahren auf der vorletzten Etappe wollte der Routinier noch einmal selbst auf Ergebnis fahren.

Tennis, Wimbledon: Der Weltranglistenerste Novak Djokovic hat zum zehnten Mal das Halbfinale in Wimbledon erreicht. Der fünfmalige Sieger aus Serbien bezwang den Ungarn Marton Fucsovics am Mittwoch in London 6:3, 6:4, 6:4 und schaffte ungefährdet seinen 100. Profisieg auf Rasen. "Es war eine solide Leistung", sagte Djokovic unmittelbar danach. In seinem 41. Halbfinale bei einem der vier wichtigsten Turniere trifft der 34-jährige Serbe an diesem Freitag entweder auf den Kanadier Denis Shapovalov oder den Russen Karen Chatschanow.

© SZ.de/sid/dpa/cch
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