Internationaler Fußball Neymar verletzt und unter Tränen ausgewechselt

Neymar verletzt sich am Mittelfuß.

(Foto: AFP)

Eine alte Verletzung des Brasilianers ist wieder aufgebrochen. Kevin-Prince Boateng verliert sein erstes Spiel beim FC Barcelona. James Harden wirft in der NBA 61 Punkte.

Meldungen im Überblick

Internationaler Fußball, Paris: Der brasilianische Fußballer Neymar hat sich erneut am Mittelfußknochen verletzt, der im vorigen Jahr operiert wurde. Dies teilte sein Club Paris Saint-Germain am frühen Donnerstagmorgen mit, nachdem der 26-Jährige im Pokalspiel gegen Racing Straßburg am Mittwochabend ausgewechselt werden musste. Mit erhobener Hand und Tränen in den Augen hatte der Brasilianer Trainer Thomas Tuchel das Signal dazu gegeben. Mit erhobener Hand und Tränen in den Augen hatte der Brasilianer Trainer Thomas Tuchel das Signal dazu gegeben. Die ersten Untersuchungen hätten ein schmerzhaftes Wiederaufflammen dieser Blessur gezeigt, hieß es.

Wie schwer die Verletzung ist und wie lange Tuchel auf Neymar verzichten muss blieb unklar. Die Behandlung hänge von der Entwicklung in den kommenden Tagen ab, alle therapeutischen Optionen müssten ins Auge gefasst werden, erklärte der französische Meister, der im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am 12. Februar bei Manchester United antritt. Der Angreifer hatte sich vor elf Monaten während eines Liga-Spiels einen Haarriss im Mittelfußknochen zugezogen und wurde deswegen operiert. Anfang März des vergangenen Jahres war ihm dabei eine Schraube eingesetzt worden. Wegen der Verletzung war seine Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Russland zunächst fraglich, letztlich konnte er aber spielen.

Handball-WM "Ich glaube, wir rocken das Ding" Bilder
Deutschland bei der Handball-WM

"Ich glaube, wir rocken das Ding"

Die deutschen Handballer holen sich mit dem Sieg gegen Spanien die letzte Zuversicht fürs Halbfinale. Nachrücker Tim Suton spiegelt mit seinem WM-Debüt die größte Stärke des Teams wider.   Von Saskia Aleythe, Köln

Internationaler Fußball, Barcelona: Kevin-Prince Boateng hat bei seinem Debüt im Trikot des FC Barcelona eine Niederlage einstecken müssen. Der gebürtige Berliner stand beim Hinspiel im spanischen Pokal-Viertelfinale in der Startformation des Cupverteidigers, der am Mittwoch dem FC Sevilla mit 0:2 (0:0) unterlag. Barca droht damit vor dem Rückspiel am 30. Januar in Camp Nou von Barcelona das Pokal-Aus. Die Treffer für den Tabellenvierten der Primera Division besorgten Pablo Sarabia (58. Minute) und Ben Yedder (80.). Kurz nach dem 0:1-Rückstand musste Boateng vom Platz, weil mit Luis Suarez ein weitere Stürmer das bis dahin unbefriedigende Angriffsspiel des FC Barcelona beleben sollte. Barca kam aber in einer Wiederauflage des Vorjahrs-Endspiels, das die Katalanen mit 5:0 für sich entschieden hatten, auch danach kaum zu Chancen. Vor dem Match hatte der FC Barcelona einen spektakulären Neuzugang für die Saison 2019/20 bestätigt. Der Niederländer Frenkie de Jong wechselt im Sommer für 75 Millionen Euro plus bis zu elf Millionen Euro Bonuszahlungen von Ajax Amsterdam zum katalanischen Elite-Club.

NBA, Basketball: Basketball-Nationalspieler Daniel Theis hat mit den Boston Celtics in der nordamerikanischen Liga NBA einen ungefährdeten Heimsieg gefeiert. Das Team aus Massachusetts setzte sich am Mittwoch (Ortszeit) gegen Vizemeister Cleveland Cavaliers mit 125:103 (65:50) durch. Der 26-jährige Theis verbuchte zwei Punkte, fünf Rebounds und drei Assists. Bostons Youngster Terry Rozier überzeugte mit 26 Punkten. Trotz des fünften Erfolgs am Stück bleiben die Celtics mit einer Bilanz von 30 Siegen und 18 Niederlagen auf dem fünften Platz in der Eastern Conference. James Harden führte die Houston Rockets mit einer persönlichen Bestleistung von 61 Punkten zu einem knappen 114:110 (58:63)-Auswärtserfolg bei den New York Knicks. Der 29-Jährige holte zudem 15 Rebounds. Der deutsche Nachwuchscenter Isaiah Hartenstein stand erneut nicht im Aufgebot der Texaner. Houston ist mit 27 Siegen und 20 Niederlagen weiter Fünfter im Westen.

Internationaler Fußball Die Nicht-Strafe für PSG ist ein Skandal

Nachgewiesener Rassismus

Die Nicht-Strafe für PSG ist ein Skandal

Dem aus Katar alimentierten Klub wird institutioneller Rassismus nachgewiesen. Die Strafe beträgt lächerliche 100 000 Euro. Die Liga sendet PSG das Signal: Macht, was ihr wollt.   Kommentar von Martin Schneider