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Fußball - Potsdam:Prasnikar für Turbine immer wichtiger: 6:0 gegen Gladbach

Potsdam (dpa/bb) - Lara Prasnikar wird für Turbine Potsdam in der Frauenfußball-Bundesliga immer wichtiger. Die 20-jährige Slowenin traf am Sonntag beim 6:0 (2:0) gegen Borussia Mönchengladbach zweimal und führt nun die vereinsinterne Torschützenliste mit neun Treffern an. Danach folgen Viktoria Schwalm (8), Lena Petermann sowie Felicitas Rauch (je 7) und Svenja Huth (5) an. Ein weiterer Treffer gelang Prasnikar im DFB-Pokal.

Dabei ist Prasnikar, deren Vater Bojan Prasnikar von 2007 bis 2009 Energie Cottbus in der Bundesliga trainierte, bei Turbine nicht unbedingt zu den Stammspielerinnen zu zählen. In den 19 Ligapartien stand die Stürmerin neunmal in der Startelf, spielte aber nur einmal durch. Neunmal wurde sie eingewechselt. So auch am Ostersonntag, als sie wie eine Woche zuvor in Freiburg (2:1) nur eine kurze Anlaufzeit zum Torerfolg brauchte. Waren es im Breisgau nur fünf Minuten zum Siegtreffer, dauerte es gegen Gladbach mit elf und 13 Minuten nur unwesentlich länger.

Die slowenische Nationalspielerin sieht ihre Rolle im Team gelassen. "Es ist klar, dass alle von Anfang an spielen wollen, aber es geht nun mal nur für elf Spielerinnen", sagte Prasnikar: "Wenn man dann reinkommt, will man dem Trainer auch zeigen: "Hey, ich bin auch noch da!". So lange ich die Chance bekomme zu spielen, ist alles gut. Und wenn ich dann Tore schieße, ist es noch besser."

Drei Spiele bleiben in der laufenden Saison noch, am Sonntag geht es nach Leverkusen. Lara Prasnikar, die noch bis 2020 in Potsdam einen Vertrag besitzt, hat zuletzt einige Argumente geliefert, dann auch wieder in der Startelf zu stehen.