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Fußball:Norbert Meier beendet Trainerkarriere

Norbert Meier

Norbert Meier: "Das war's für mich. Auch ich bin raus."

(Foto: dpa)

Der frühere Nationalspieler hatte Fortuna Düsseldorf und den MSV Duisburg in die Bundesliga geführt. Der Saisonstart im alpinen Ski-Weltcup wird vorverlegt.

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Norbert Meier, Karriereende: Der ehemalige Bundesliga-Trainer Norbert Meier beendet seine Karriere im Profifußball. "Alles hat seine Zeit im Leben, und ich bin dahinter gekommen, dass es für mich besser ist, nicht mehr zur Verfügung zu stehen", sagte der 61-Jährige dem Portal liga-zwei.de. "Das war's für mich. Auch ich bin raus."

Der frühere Nationalspieler hatte Fortuna Düsseldorf und den MSV Duisburg in die Bundesliga geführt, mit Arminia Bielefeld schaffte er nach dem Abstieg die direkte Rückkehr von der 3. in die 2. Liga. Zuletzt wurde er nach einem erfolglosen Kurz-Engagement im März 2019 vom Drittligisten KFC Uerdingen entlassen.

"Selbstverständlich hätte ich mir einen Abschied gewünscht, der von einem nachhaltigen Abschluss begleitet worden wäre", sagte Meier. "Doch: Wer gerade auf einem Erfolg thront, also wie ich mit dem MSV, mit Arminia oder in Düsseldorf Aufstiege feiern kann, macht in diesem Moment ja in der Regel nicht Schluss." Dennoch sei er mit sich und seiner Karriere "komplett im Reinen."

Ski Alpin, Saisonstart: Die Saison im alpinen Ski-Weltcup auf dem Gletscher in Sölden beginnt bereits am 17. und 18. Oktober - und damit eine Woche früher als geplant. Dies teilte der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Mittwoch mit. An diesem Wochenende sollen in Sölden die beiden Konkurrenzen im Riesenslalom gestartet werden. Der Internationale Ski-Verband (Fis) habe einem entsprechenden Ersuchen des ÖSV stattgegeben.

Durch die Vorverlegung solle ermöglicht werden, den Rettenbachferner-Gletscherbereich weitestgehend exklusiv für die Weltcup-Bewerbe zu nutzen; so könne man Teilnehmer, Offizielle und Mitarbeiter von Touristen trennen. Nach aktuellem Stand sei davon auszugehen, "dass die Rennen im Hinblick auf eine optimale COVID-19 Prävention vorsorglich ohne große Zuschauerzahl durchgeführt werden".

Fußball, England: Der FC Fulham kehrt nach einem Jahr in die englische Premier League zurück. Der Fußballverein aus West-London sicherte sich den Aufstieg am Dienstag im Finale der Play-Offs durch ein 2:1 (1:0, 0:0, 0:0) nach Verlängerung gegen den Lokalrivalen FC Brentford. Joe Bryan (105. Minute/117.) sicherte Fulham mit seinem Doppelpack die lukrative Rückkehr ins Fußball-Oberhaus. Der Anschlusstreffer von Henrik Dalsgaard (120.+4) kam zu spät.

Durch die TV-Verträge der Premier League winken Rückkehrer Fulham in den kommenden Jahren umgerechnet rund 180 Millionen Euro. Teil davon ist die sogenannte Fallschirm-Zahlung von rund 80 Millionen Euro im Falle eines erneuten Wiederabstiegs. Die Londoner, die auch vor zwei Jahren über die Play-offs in die Premier League gekommen waren, folgen den direkten Aufsteigern Leeds United und West Bromwich Albion.

Brentford, das zuletzt in der Fußball-Saison 1946/47 in der höchsten englischen Spielklasse spielte, scheiterte bereits zum neunten Mal in den Aufstiegs-Play-offs. Besonders bitter: In der abgelaufenen Saison der zweitklassigen Championship hatte der Klub zweimal gegen Fulham gewonnen. Den direkten Aufstieg über die Tabellenposition hatte Brentford am letzten Spieltag als Dritter nur knapp verpasst. Fulham hatte die Saison auf Platz vier beendet und im Play-off-Halbfinale den Tabellenfünften Cardiff City (3:0, 1:2) überwunden. Brentford hatte sich zuvor gegen den Sechsten Swansea City (Hinspiel: 0:1, Rückspiel: 3:1) durchgesetzt.

Fußball, Europapokal: Gute Nachricht für den FC Bayern und RB Leipzig: Die Uefa hat vor den Blitzturnieren in der Champions League und Europa League ihre Regel zu Gelb-Sperren geändert. Verwarnungen werden diesmal bereits nach dem Achtelfinale und nicht erst nach dem Viertelfinale gestrichen.

Joshua Kimmich und Thiago, die bislang je zweimal verwarnt wurden, müssen somit keine Sperre mehr fürchten, sollten sie im Achtelfinalrückspiel der Champions League am Samstag gegen den FC Chelsea keine weitere Gelbe Karte sehen. Bei RB Leipzig waren Marcel Sabitzer und Amadou Haidara mit zwei Gelben Karten vorbelastet. Diese wurden nun aber schon vor dem Viertelfinale am 13. August gegen Atlético Madrid gestrichen.

Die Uefa begründete die Entscheidung mit der Reduzierung von Viertelfinale und Halbfinale auf ein K.o.- statt Hin- und Rückspiel. Letztlich soll vermieden werden, dass ein Spieler wegen einer Gelbsperre das Endspiel verpasst. Von den drei deutschen Europa-League-Clubs betrifft die neue Regel bei Eintracht Frankfurt David Abrahahm und Daichi Kamada, bei Bayer Leverkusen Mitchell Weiser und beim VfL Wolfsburg unter anderen Maximilian Arnold und Wout Weghorst.

© SZ.de/dpa/sid/chge

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