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Fußball-Nationalmannschaft:Löw lässt sich Zeit

Bleibt er oder bleibt er nicht? Bundestrainer Joachim Löw lässt den DFB weiter zappeln: Eine schnelle Einigung schließe er aus, sagte Löw. Entscheidend für die Zukunft ist wohl das Treffen einer Vierer-Runde in den nächsten Tagen.

Joachim Löw schließt eine schnelle Einigung mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) über eine Vertragsverlängerung aus. "Ich werde mich in den kommenden Tagen noch einmal mit Oliver Bierhoff, Hansi Flick und Andreas Köpke zusammensetzen und über viele Dinge reden, die unsere Zukunft betreffen", sagte der Bundestrainer außer Dienst dem Sport-Informations-Dienst (SID) am Rande der Jubiläumsveranstaltung der Weltmeister von 1990 im Europapark Rust.

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Löw hatte sich am Freitag erstmals nach der WM mit Teammanager Bierhoff, seinem Assistenten Flick und Torwarttrainer Köpke in seinem Wohnort Freiburg getroffen. "Dabei haben wir zunächst mal die WM analysiert, das stand im Vordergrund. Beim nächsten Treffen werden wir dann mal besprechen, wie es weitergeht", sagte Löw. Das Quartett will sich auf eine gemeinsame Linie einigen, bevor es bei DFB-Präsident Theo Zwanziger und Generalsekretär Wolfgang Niersbach vorstellig wird, um über die neuen Verträge zu verhandeln.

Eine Entscheidung wird noch in diesem Monat fallen. Spätestens am 30. Juli soll bei der Präsidiumssitzung des DFB Gewissheit herrschen, wer die Nationalmannschaft in den kommenden beiden Jahren auf dem Weg zur EM 2012 in Polen und der Ukraine als Bundestrainer betreut. Das erste Länderspiel der neuen Saison bestreitet der WM-Dritte Deutschland bereits am 11. August in Kopenhagen gegen Dänemark.

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