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Fußball:Medien: Tuchel verlängert bei PSG

Der deutsche Coach bleibt offenbar länger in Paris. Arjen Robbens baldiges Comeback ist "unwahrscheinlich". Deutsche Basketballer zeigen sich bei den LA Lakers.

PSG, Trainer: Der französische Fußballmeister Paris St. Germain setzt trotz des überraschenden Champions-League-Ausscheidens offenbar langfristig auf Thomas Tuchel. Wie die renommierte Sporttageszeitung L'Equipe am Donnerstag berichtete, haben sich die ehrgeizige katarische Klubführung und der deutsche Trainer auf eine vorzeitige Verlängerung des Vertrags um ein Jahr bis 2021 geeinigt. Die Personalie soll innerhalb der nächsten Tage offiziell bekannt gegeben werden. Tuchels Jahresgehalt, das bislang auf knapp fünf Millionen Euro geschätzt wird, soll im Zuge der Verlängerung noch einmal angehoben werden. Weiter soll sich der Kontrakt automatisch um ein weiteres Jahr verlängern, wenn PSG unter dem Coach bis 2021 ins Halbfinale der Königsklasse vorstößt.

"Ich möchte noch lange hier bleiben", hatte der deutsche Trainer Anfang März gesagt. Er wolle "mit dem Verein wachsen, das ist absolut klar". In der Ligue 1 ist PSG, das fünf der vergangenen sechs Meistertitel gewann, der Konkurrenz wieder weit enteilt. In der Champions League hingegen scheiterte der selbsternannte Titelaspirant im Achtelfinale an Manchester United. Nach einem 2:0-Auswärtssieg verlor PSG das Rückspiel durch einen Handelfmeter in der Nachspielzeit 1:3. Der frühere Trainer von Mainz 05 und Borussia Dortmund steht seit Saisonbeginn beim französischen Renommierklub an der Seitenlinie. Trotz des enttäuschend frühen Ausscheidens in der Champions League gilt Tuchel bei den Weltstars Neymar und Kylian Mbappe als überaus beliebt. Auch in der Vorstandsebene soll Tuchel ein gutes Renommee haben, selbst die Spannungen mit Sportdirektor Antero Henrique sollen ausgeräumt sein.

FC Bayern, Arjen Robben: Der Münchner geht nach eigenem Bekunden nicht davon aus, dass er beim Bundesliga-Spitzenspiel gegen Dortmund eingesetzt werden kann. "Wir müssen schauen, (...) aber ich glaube es nicht", sagte der Profi der Münchener Abendzeitung. Er sei wieder auf einem guten Weg, aber noch nicht bei der Mannschaft. Es werde noch etwas dauern, aber es bleibe nichts anderes übrig, als hart zu arbeiten und zu kämpfen. Der 35-Jährige muss wegen diverser Verletzungen seit Ende November pausieren. Bevor es am 6. April zum Spitzenspiel in der Fußball-Bundesliga zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund kommt, wollen die Münchner am Samstag die Tabellenspitze mit einem Sieg in Freiburg verteidigen.

Basketball, NBA: Dennis Schröder hat mit Oklahoma City Thunder den Abwärtstrend gestoppt. Nach fünf Niederlagen in den vergangenen sechs Spielen gewann Oklahoma 107:99 gegen die Indiana Pacers. Im dritten Viertel gelang OKC ein 24:0-Lauf, was in dieser Saison zuvor kein NBA-Team geschafft hatte. Während Schröder mit drei Punkten in gut 20 Minuten Spielzeit unauffällig agierte, ragten Russell Westbrook mit einem Triple-Double (17 Punkte, elf Rebounds, zwölf Assists) und Top-Scorer Paul George (31 Punkte) heraus. Mit einer Bilanz von 44 Siegen und 31 Niederlagen liegt Oklahoma im Westen als Siebter auf Play-off-Kurs, das Polster zum Neunten Sacramento Kings (37:37) ist groß. Sieben Spiele stehen für OKC in der Hauptrunde aus. Moritz Wagner (13 Punkte, vier Rebounds) und Isaac Bonga (zwei Punkte, drei Rebounds) kassierten unterdessen mit den Los Angeles Lakers eine 100:115-Niederlage bei Utah Jazz. Die Kalifornier um LeBron James haben seit dem vergangenen Wochenende allerdings ohnehin keine Chance mehr auf das Erreichen der Endrunde.

FC Schalke, Rudy: Nationalspieler Sebastian Rudy hat beim abstiegsbedrohten Vizemeister FC Schalke 04 einen Vertrag auch für die 2. Liga. Das stellte der Verein am Mittwoch klar und dementierte damit entsprechend gegenteilige Medienberichte. "Der Arbeitsvertrag von Sebastian Rudy, datiert bis zum 30. Juni 2022, ist unabhängig von der Zugehörigkeit zur 1. oder 2. Bundesliga gültig", teilten die Gelsenkirchener mit: "Er beinhaltet keinerlei Klausel, die einen ablösefreien Wechsel zu irgendeinem Zeitpunkt vor dessen Ablauf ermöglicht. Alle anders lautenden Aussagen sind falsch." WM-Teilnehmer Rudy war kurz nach Saisonbeginn für rund 16 Millionen Euro vom FC Bayern München nach Schalke gewechselt, konnte die in ihn gesteckten Erwartungen bisher aber nicht erfüllen.

Basketball, Europa: Brose Bamberg hat das Viertelfinal-Hinspiel in der Basketball-Champions-League gegen AEK Athen mit 71:67 (28:30) gewonnen. Gegen den amtierenden Titelträger aus Griechenland zeigte Bamberg am Mittwochabend eine ordentliche Leistung, allerdings wäre eine noch bessere Ausgangslage für das Rückspiel durchaus möglich gewesen. In der Schlussphase trafen die Hausherren allerdings das eine oder andere Mal die falsche Entscheidung, sodass Athen noch berechtigte Hoffnungen aufs Weiterkommen hegen darf. Bester Werfer war der Bamberger Cliff Alexander mit 19 Punkten. Das Rückspiel findet am 3. April in der griechischen Hauptstadt statt. Spielbeginn ist um 18.30 Uhr.

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