Fußball - Leipzig:Spahn hat Verständnis für Entscheidung gegen Geisterspiel

Berlin
Jens Spahn (CDU) äußert sich in der Bundespressekonferenz zur Ausbreitung des Coronavirus. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa (Foto: dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa) - Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat Verständnis dafür, dass die Champions-League-Partie von RB Leipzig gegen Tottenham Hotspur am Dienstag (21.00 Uhr/Sky) nicht unter Ausschluss der Zuschauer stattfindet. "Wichtig fand ich den Hinweis (...), dass das die Entscheidung für dieses kurzfristig bevorstehende Spiel ist", sagte der CDU-Politiker am Montag während der Bundespressekonferenz. "Dass die grundsätzliche Frage damit nicht entschieden ist." Die Partie sei "kurzfristig schwer abzusagen".

Bei der Deutschen Fußball Liga habe er das Bestreben wahrgenommen, "zu einer einheitlichen Vorgehensweise zu kommen", sagte Spahn. In der Bundesliga ist über eine mögliche Ansetzung von Geisterspielen bislang noch nicht entschieden worden. Im Gegensatz zur Partie in Leipzig wird das Achtelfinal-Rückspiel von Borussia Dortmund am Mittwoch (21.00 Uhr/Sky) bei Paris Saint-Germain ohne Zuschauer angepfiffen.

Das "oberste Ziel" sei, "die Dynamik der Epidemie deutlich zu verlangsamen", sagte Spahn. Dabei müsse abgestuft werden. "Worauf können wir verzichten für mehrere Wochen und Monate?", fragte der 39-Jährige. "Es ist sicher leichter, auf Konzerte und Fußballspiele zu verzichten als auf den Weg zur eigenen Arbeit." Spahn erneuerte seine grundsätzliche Empfehlung, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern auszusetzen.

Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema

Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB