Vielleicht war es für den weiteren Saisonverlauf beim immer wiederkehrenden Thema „Kopfverletzungen im Fußball“ gar nicht so schlecht, dass Nikola Katic in der Nachspielspielzeit des Zweitligaauftaktspiels wie ein Volleyballspieler zu dieser Flanke hochsprang. Er spielte den Ball vor Herthas Fabian Reese mit der flachen Hand und Schiedsrichter Richard Hempel musste dem fassungslosen Schalker danach die gelb-rote Karte zeigen. Klar, kurzfristig ist Katic für ein Spiel gesperrt, aber langfristig illustriert die Szene eindrücklich, dass Betroffene nach einem Schlag gegen den Kopf nicht mehr Herr ihrer Sinne sind und dringend vor sich selbst geschützt werden müssen.
MeinungFall KaticDer Fußball ist beim Thema Kopfverletzungen immer noch nicht sensibel genug
Kommentar von Martin Schneider
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Spielte danach weiter: Schalkes Nikola Katic (2. von rechts) wurde lange behandelt, nachdem ihn Mertcan Ayhan mit dem Fuß am Kopf getroffen hatte.
Bernd Thissen/dpaBeim Thema Gehirnerschütterungen haben Spieler, Trainer und Schiedsrichter dazugelernt. Doch der Fall des Schalkers Nikola Katic zeigt, dass es in der Praxis weiterhin hapert.
