Krieg in IranAsyl statt Gefängnis für Irans Fußballerinnen

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Vor ihrem ersten Spiel gegen Südkorea verzichteten Irans Nationalspielerinnen auf das Singen der Nationalhymne, dann salutierten sie doch wieder dazu. Womöglich war der Druck zu groß.
Vor ihrem ersten Spiel gegen Südkorea verzichteten Irans Nationalspielerinnen auf das Singen der Nationalhymne, dann salutierten sie doch wieder dazu. Womöglich war der Druck zu groß. Matthew Starling/Sports Press Photo/Imago

Nach dramatischen Tagen erhalten fünf iranische Fußballerinnen Asyl in Australien. Die Sorge vor Repressionen in der Heimat ist groß – das restliche Team macht sich dennoch auf den Rückweg.

Von Ronny Blaschke

Fünf junge Frauen sitzen im Halbkreis dicht nebeneinander, ihre Körperhaltung wirkt angespannt, ihre Hände sind gefaltet. Sie blicken auf einen Tisch mit Papieren, die gerade unterzeichnet werden. Die Fotos, die das australische Innenministerium veröffentlicht hat, bringen eine Tragweite zum Ausdruck, die im Sport selten ist. Sie zeigen, wie Innenminister Tony Burke fünf iranischen Fußballnationalspielerinnen ein humanitäres Visum für Australien bewilligt. Ein Schritt, um die Spielerinnen vor dem drohenden Gefängnis in ihrer Heimat zu bewahren.

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