bedeckt München
vgwortpixel

Bundesliga:Sandro Wagner entscheidet sich gegen die Premier League

SV Darmstadt 98 - FC Schalke 04

Sandro Wagner geht wohl in Zukunft für die TSG Hoffenheim auf Torejagd.

(Foto: dpa)

Der 28-Jährige Stürmer wechselt wohl zur TSG Hoffenheim. Felipe Scolari bringt sich beim englischen Verband als Hodgson-Nachfolger ins Gespräch.

TSG Hoffenheim: Der Wechsel von Sandro Wagner vom SV Darmstadt 98 zum Bundesliga-Konkurrenten TSG Hoffenheim ist nach einem Bericht des Fachmagazins "Kicker" fast perfekt. Der 28-Jährige soll im Kraichgau einen Vertrag bis 2019 plus Option auf ein weiteres Jahr erhalten. Zuvor allerdings müsse der Stürmer am Donnerstag noch den Medizincheck absolvieren. Als Sockelbetrag sollen die Südhessen demnach eine Ablösesumme von 2,9 Millionen Euro erhalten, die sich durch erfolgsabhängige Komponenten noch erhöhen könnte. Zuletzt hatte Darmstadt ein erstes Angebot eines nicht näher bezeichneten Liga-Konkurrenten für seinen Torjäger abgelehnt.

Laut "Kicker" sollen neben Hoffenheim auch der 1. FC Köln und der Hamburger SV Interesse an einer Verpflichtung des Stürmers gezeigt haben - ebenso wie mehrere Clubs aus der englischen Premier League. Wagner, der nach mehreren enttäuschenden Spielzeiten als Neuzugang mit 14 Treffern und vier Torvorlagen zum kaum für möglich gehaltenen Klassenverbleib des Sensationsaufsteigers maßgeblich beitrug, hat noch bis Juni 2017 einen Vertrag bei den "Lilien". Beim Trainingsauftakt am Samstag fehlte er, Wagner war für zwei Tage freigestellt. "Sandro hat die Zusage, dass er wechseln kann, wenn ein Verein kommt, der die entsprechende Ablösesumme bezahlt", sagte der neue Darmstadt-Trainer Norbert Meier. Am Mittwoch allerdings nahm Wagner am Training teil.

Englischer Nationaltrainer: Zehn Jahre nach seiner Absage hat sich der Brasilianer Luiz Felipe Scolari für den Posten als englischer Nationaltrainer selbst ins Gespräch gebracht. "Ich bin Coach bei Guangzhou und konzentriere mich auf diesen Job. Aber ich weiß von der Wichtigkeit des Jobs bei England im Weltfußball", sagte der 67-Jährige der "Daily Mail". "Ich habe eine Zuneigung für den englischen Fußball und bin mir bewusst, dass das Nationalteam erfolgreich sein muss." Nach dem peinlichen EM-Achtelfinal-Aus gegen Island war Roy Hodgson als Trainer der Three Lions zurückgetreten. Nach der WM 2006 hatte Scolari Avancen des englischen Verbandes zurückgewiesen, als Nachfolger von Sven-Göran Eriksson zu übernehmen, da das Interesse öffentlich geworden war, als er selbst noch Portugal trainierte.

Bei der derzeitigen Suche hat der englische Verband FA einen ausländischen Coach ausdrücklich nicht ausgeschlossen. Als Topfavorit für das Amt als Interimstrainers galt zunächst Gareth Southgate, der U21-Coach steht Medienberichten zufolge jedoch nicht zur Verfügung. Arsenal-Trainer Arsène Wenger gilt als erste Option des Verbandes, zudem werden Laurent Blanc, Claudio Ranieri, Jürgen Klinsmann oder Engländer wie Glenn Hoddle als mögliche Kandidaten von den Medien genannt. Der scheidende FA-Vorsitzende Greg Dyke sagte, die schwierige Frage sei: "Warum sollte es jemand werden wollen?"

Fußball-EM England liefert monumentale Szenen des Scheiterns Video
EM-Aus gegen Island

England liefert monumentale Szenen des Scheiterns

Ein Trainer, der seine Abschiedsrede schon vor dem Spiel vorbereitet hatte und eine Elf, die aufhört, ein Fußballteam zu sein - Englands Aus gegen Island erzählt bizarre Geschichten.   Von Maik Rosner, Nizza

Hamburger SV: Die Hanseaten haben am Donnerstag den deutschen U20-Nationalspieler Luca Waldschmidt von Eintracht Frankfurt verpflichtet, der talentierte Angreifer erhält einen Vierjahresvertrag. Waldschmidt ist damit der vierte HSV-Zugang für die anstehende Spielzeit. "Wir freuen uns sehr, dass wir mit Luca einen jungen und vielversprechenden Spieler an den HSV binden konnten", sagte Klubchef Dietmar Beiersdorfer: "Wir sind überzeugt, dass er bei uns den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen wird." Waldschmidt reiste bereits am Donnerstag mit dem HSV ins erste Trainingslager ins schweizerische Graubünden. Für Frankfurt absolvierte er bisher 15 Bundesliga-Spiele