Alischer Aminow ist gerade viel unterwegs. Italien, Holland, Deutschland, gegen Ende der Woche natürlich der Wahlkongress des Fußball-Weltverbandes in Zürich. Der 53-Jährige ist auf der Suche nach Verbündeten, denn er hat ein ambitioniertes Ziel: Er will das russische Fußball-Establishment verändern - und weil sich dafür in Russland zumindest öffentlich und zumindest derzeit nur schwer Mitstreiter finden lassen, versucht Aminow sich an einem anderen Weg: über einflussreiche Figuren in Europa.
Fußball in Russland:"Putin und Mutko haben den Fußball privatisiert"
Im Zentrum der Affäre: Russlands Sportminister Witali Mutko (links) und Präsident Wladimir Putin (Archivbild)
(Foto: Getty Images)- Der Usbeke Alischer Aminow will das russische Fußball-Establishment verändern.
- Russland, Gastgeber der Fußball-WM 2018, steht schon länger in der Kritik.
- Präsident Putin und Sportminister Mutko unterhalten seit vielen Jahren enge Beziehungen zu Fifa und Uefa.


