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Fußball in Italien:Ronaldo rettet Pirlo den Job

Serie A - Juventus v Napoli

Cristiano Ronaldo schießt auch bei Juventus seine Tore.

(Foto: REUTERS)

Beim 2:1 gegen Napoli verhindert der Portugiese, dass der Juve-Trainer womöglich gehen muss. Der Coach der Bayern-Basketballer wird gesperrt. Salihamidzic bestätigt Boatengs Abschied.

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Fußball, Italien: Cristiano Ronaldo hat seinen Cheftrainer Andrea Pirlo bei Juventus Turin vor der möglichen Entlassung bewahrt. Die alte Dame gewann 2:1 (1:0) gegen den SSC Neapel und kletterte damit auf den dritten Tabellenplatz in der Serie A. Tabellenführer Inter Mailand gelang zeitgleich mit einem 2:1 (1:0) im Nachholspiel gegen Sassuolo Calcio der nächste Schritt Richtung Meisterschaft. Die Gazzetta dello Sport hatte am Dienstag berichtet, dass sich Turins Klubpräsident Andrea Agnelli am Osterwochenende bereits mit dem früheren Juve-Trainer Massimiliano Allegri getroffen habe.

Der Sportzeitung zufolge hätte der 2006er-Weltmeister Pirlo bei einer Niederlage gegen Neapel gehen müssen. Ronaldo (13.) brachte die Bianconeri mit seinem 25. Saisontreffer auf die Siegerstraße, der eingewechselte Paulo Dybala (73.) erhöhte bei seinem Comeback nach dreimonatiger Verletzungspause. Der Anschlusstreffer von Lorenzo Insigne (90./Foulelfmeter) kam zu spät. Juventus, Meister der vergangenen neun Jahre, belegt mit 59 Punkten nun Platz drei, allerdings weiterhin zwölf Zähler entfernt von Inter Mailand. Der Spitzenreiter erledigte seine Pflichtaufgabe gegen Sassuolo dank der Tore von Stürmer Romelu Lukaku (10.) und Lautaro Martinez (67.).

Fußball, FC Bayern: Jérôme Boateng erhält beim FC Bayern keinen neuen Vertrag und wird den Fußball-Rekordmeister zum Saisonende verlassen. "Das war eine gemeinsame Entscheidung der Vereinführung", sagte Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic am Mittwoch beim Pay-TV-Sender Sky. "Ich habe das Jérôme erklärt, er hat das auch verstanden", fügte Salihamidzic an. Der 32 Jahre alte Boateng, dessen Vertrag am 30. Juni ausläuft, war im Sommer 2011 von Manchester City an die Isar gewechselt. Er gehörte zehn Jahre zur Bayern-Mannschaft und gewann mit ihr unter anderem 2013 und 2020 die Champions League.

Basketball, BBL: Bayern Münchens Erfolgscoach Andrea Trinchieri ist vom Spielleiter der Basketball Bundesliga (BBL) wegen "respektlosen Verhaltens" mit einem Spiel Sperre und einer Geldbuße von 2000 Euro belegt worden. Der Italiener wird den ersten deutschen Play-off-Teilnehmer der EuroLeague damit im Heimspiel am Sonntag gegen Braunschweig nicht betreuen können, er hat zudem Hallenverbot. Trinchieri kann gegen die Entscheidung binnen drei Tagen Berufung einlegen. In seiner Begründung führte Spielleiter Dirk Horstmann aus, dass sich Trinchieri am 27. März nach dem Ende des verlorenen Ligaspiels bei den Hamburg Towers (86:91 n.V.) gegenüber Hamburgs Trainer Pedro Calles unsportlich verhalten und gegenüber einem Schiedsrichter den gebotenen Respekt vermissen lassen habe.

Handball, Champions League: Titelverteidiger THW Kiel ist dem Nordrivalen SG Flensburg-Handewitt ins Viertelfinale der Handball-Champions-League gefolgt. Die Kieler gewannen auch das Achtelfinal-Rückspiel gegen den ungarischen Topklub Pick Szeged 33:28 (18:15), nachdem sie sich in der ersten Partie in Ungarn mit dem gleichen Ergebnis durchgesetzt hatten. Der norwegische Topstar Sander Sagosen war mit neun Treffern bester THW-Werfer beim insgesamt souveränen Sieg, Patrick Wiencek und Niclas Ekberg erzielten je sieben Tore. Bei Szeged kam der frühere Flensburg- und Rhein-Neckar-Löwen-Profi Bogdan Radivojevic ebenfalls auf sieben Tore.

Im Viertelfinale (12./13. und 19./20. Mai) trifft Kiel auf den Sieger der Partie zwischen RK Celje und Paris St. Germain, die ihr Rückspiel am Donnerstag bestreiten (Hinspiel 37:24 für Paris). Flensburg bekommt es mit den Dänen aus Aalborg zu tun. Das Final 4 wird am 12./13. Juni in Köln ausgetragen. Flensburg hatte die Runde der letzten Acht zuvor kampflos erreicht, weil die beiden für Mittwoch und Donnerstag in Flensburg angesetzten Spiele wegen mehrerer Coronafälle bei RK Zagreb abgesagt worden waren. Schon die Absage des ursprünglichen Hinspiels in Zagreb war der Corona-Problematik bei den Kroaten geschuldet.

© SZ.de/dpa/sid/bek
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