Süddeutsche ZeitungAktuelle Nachrichten in der Süddeutschen Zeitung

ANZEIGE

Fußball - Frankfurt am Main:"Titanic"-Mitarbeiter vor DFL-Tür: Fußball mit Haarnetzhülle

Bild in neuer Seite öffnenCorona
Mitarbeiter der Satire-Zeitschrift "Titanic" spielen Fußball mit Mundschutz. Foto: Arne Dedert/dpa (Foto: dpa)

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Frankfurt/Main (dpa) - Das Satiremagazin "Titanic" hat der DFL vor den geplanten Bundesliga-Geisterspielen am Wochenende ein "Torona-Konzept" präsentiert - stand aber vor verschlossenen Türen. Bei der Aktion vor der Zentrale der Deutschen Fußball Liga in Frankfurt/Main hatte die vierköpfige Delegation des Magazins am Dienstag einen Geschenkkorb und Handzettel mit den "11+11-Regeln für einen sicheren Spielbetrieb" mitgebracht. Die Dachorganisation der 36 Proficlubs empfing die "Titanic"-Abordnung aber nicht.

ANZEIGE

Mit sicherem Abstand und Mund-Nasen-Schutz kickte das Quartett um "Titanic"-Chefredakteur Moritz Hürtgen vor dem DFL-Eingang mit einem vakuumierten Hygieneball mit doppelter Haarnetzhülle. Zwei Pappkameraden standen für den sicheren Abstand in der Freistoßmauer.

In den "11+11"-Regeln sind unter anderem Torwarthandschuhe für alle 22 Spieler auf dem Platz, Rote Karten für die Profis, die ausspucken, und - nach dem Motto "Einlaufkinder statt Kitas" - drei Kinder pro Spieler beim Einlaufen vorgesehen. Trainer sollen zudem - systemrelevant - nur mit Einser-Ketten spielen. Desinfektionsmittel soll über den Rasensprenger versprüht werden.