Schottland nach dem 1:5No party for Scotland

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Das wird wohl nix mehr: Enttäuschte Schotten in der zweiten Halbzeit des Eröffnungsspiels.
Das wird wohl nix mehr: Enttäuschte Schotten in der zweiten Halbzeit des Eröffnungsspiels. Angelika Warmuth/Reuters

Hunderttausend schottische Fans feuern ihr Team in München an. Doch der EM-Auftakt missrät gründlich – weil ein ewig gültiges Los die Schotten einholt.

Von Sven Haist

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Der Jubel der schottischen Fans kannte auf den Tribünen wenig Zurückhaltung mehr. Die Tartan Army sang euphorisiert den ewigen Schlager „No Scotland, no party“ und die deutschen Anhänger verstummten angesichts der Stimmgewalt der Gäste für kurze Zeit. Soeben hatte Schottland in der 87. Spielminute mit dem ersten Turniertor seit der WM 1998 ein bisschen heimische Fußballhistorie geschrieben. Auf diesen Moment hatten die leidgeprüften Anhänger 26 Jahre geduldig zugewartet, weil sich die heimischen Fußballer nicht unbedingt immer geschickt anstellen beim Toreschießen. Und so passte es geradezu, dass kein Schotte diesen bedeutenden Treffer erzielte – sondern DFB-Verteidiger Antonio Rüdiger per Eigentor. Rüdiger lenkte den Ball nach einem Freistoß mit dem Kopf ins deutsche Netz ab.

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Alles, was klappen kann, klappt auch: Das DFB-Team startet mit einem idealen Spiel ins EM-Turnier. Bundestrainer Julian Nagelsmann will die Euphorie nach dem 5:1 gegen Schottland gar nicht bremsen – aber das erledigen seine Spieler.

SZ PlusVon Martin Schneider

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