Österreich bei der Fußball-EM:Bittere Wahrheiten für die Rangnick-Elf

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Unzureichende Chancenverwertung, schwache Standards, zu wenig Genauigkeit: Österreichs Fußballer um Christoph Baumgartner haben noch Verbesserungspotenzial. (Foto: Andreea Alexandru/AP)

Bei der Niederlage gegen Frankreich zeigt sich: Österreich kann nur mithalten, wenn das Team als Gesamtkonstrukt in Bestform funktioniert. Gegen Polen muss sich die Mannschaft nun anpassen an die harten Realitäten eines Turniers, um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden.

Von Felix Haselsteiner, Düsseldorf

Das Spiel war zu Ende, nur schien Ralf Rangnick das im ersten Moment nicht akzeptieren zu wollen. Trotzig, breitbeinig, mit verschränkten Armen, stand der Trainer der Österreicher nach dem Schlusspfiff an der Seitenlinie, als würde er noch eine weitere Schusschance für seine Mannschaft erwarten oder zumindest eine Ecke. Erst als David Alaba zu ihm trat, um abzuklatschen, regte sich Rangnick. Er schien jetzt doch zu begreifen: Dieses Spiel war zu Ende, 0:1 hatten die Österreicher verloren zum EM-Auftakt, von dem sie sich in Wahrheit mehr versprochen hatten. Wenngleich die Frage blieb: War diese Erwartung überhaupt gerechtfertigt?

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