Torhüterin Merle Frohms„So im Dunkeln gelassen zu werden, enttäuscht auch“

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In neuer Rolle: Merle Frohms wird die Fußball-EM in der Schweiz nicht im Tor, sondern als Zuschauerin und Expertin erleben.
In neuer Rolle: Merle Frohms wird die Fußball-EM in der Schweiz nicht im Tor, sondern als Zuschauerin und Expertin erleben. Jürgen Kessler/dpa

Merle Frohms, die frühere deutsche Nummer eins, schaut bei der Fußball-EM in der Schweiz nur zu. Sie blickt auf zwei Degradierungen zurück – und hofft bei Real Madrid auf jene Wertschätzung, die sie zuletzt vermisste.

Von Anna Dreher

Alexandra Popp, klar, die spielte bei der Europameisterschaft in England eine große Rolle. Auf dem Weg in dieses Finale für Fußballromantiker, als die Deutschen im Wembley-Stadion nur knapp den Titel gegen die Gastgeberinnen verpassten. Aber da war auch Merle Frohms. Viel Sprungkraft, starke Reflexe, liberomäßige Aktionen, mutig im Strafraum, erster Gegentreffer erst im Halbfinale – Frohms spielte im Sommer 2022 so gut, dass der Deutsche Fußball-Bund in seiner Analyse „außergewöhnliche Fähigkeiten“ beschrieb, ihr attestierte, „vermeintlich unhaltbare Bälle zu halten“, und zum Fazit kam: „Die Torhüterin verkörpert im besonderen Maße die DNA des DFB.“

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