Marco van Basten im Interview:"Im Strafraum denkt man nicht"

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Pure Kunst: Marco van Bastens (links) Volleytor für die Niederlande im Münchner EM-Finale 1988 gegen die UdSSR. (Foto: Horstmüller/imago)

Traumtor mit Tänzerferse: Der frühere Weltklassestürmer Marco van Basten über sein Kunstwerk im EM-Finale 1988, über nachgeahmte Fallrückzieher - aber auch über Schmerzen und Seelenleid während eines Fußballerlebens.

Interview von Javier Cáceres

Als man Jorge Valdano von einem Treffen mit Marco van Basten erzählt - an einem strahlend sonnigen Tag, in einem Restaurant in der Nähe von Utrecht -, da platzt Groll aus dem Argentinier heraus. Es ist gespielter Groll. Valdano, 65, war einst einer der weltbesten Stürmer und gewann 1986 mit seiner Nationalelf die WM. Doch er fühlte sich unvollkommen: "Ich hatte immer behauptet: Das, was mir als Fußballer fehlte, lag an den Zentimetern, die ich zu viel hatte", rekapituliert Valdano, "aber dann kam ER - und verwüstete meine Theorie."

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