MeinungDFB-Frauen bei der Fußball-EMMentalität allein gewinnt keine Turniere

Kommentar von Anna Dreher, Zürich

Lesezeit: 2 Min.

Aufbauarbeit direkt nach dem Spiel: Bundestrainer Christian Wück tröstet Jule Brand.
Aufbauarbeit direkt nach dem Spiel: Bundestrainer Christian Wück tröstet Jule Brand. Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Ihr Teamgeist hat die DFB-Frauen dem EM-Finale näher gebracht, als Verletzungen und Sperren es erahnen ließen. Wenn es mit dem Titel klappen soll, ist aber mehr als Zusammenhalt nötig.

Genau genommen hat das deutsche Nationalteam sein Ziel verfehlt. Vor dieser Fußball-Europameisterschaft hatte es ambitioniert ausgegeben, aus der Schweiz mit EM-Titel Nummer neun zurückkehren zu wollen. Nach dem 0:1 im Halbfinale gegen die Weltmeisterinnen aus Spanien bleibt es in der Historie jedoch beim letzten Vermerk von 2013. Statt zu einer Neuauflage des EM-Finals von 2022 zwischen England und Deutschland kommt es zur Neuauflage des WM-Finals 2023. Aber auch wenn die Auswahl von Bundestrainer Christian Wück an diesem Sonntag nach dem Endspiel keine Medaillen und keine Trophäe bekommen wird, so bringt sie von dieser Turnierreise doch etwas mit, was sie fürs Erste weiter begleiten wird: einen enormen Mannschaftsgeist.

Zur SZ-Startseite

Klara Bühl und die deutsche Offensive
:Die Leiden der Alleinunterhalterin

Die deutsche Offensive? Besteht beim Aus gegen Spanien hauptsächlich aus Läufen von Klara Bühl. Die Angreiferin vom FC Bayern war eine der besten EM-Spielerinnen – aber ein Tor gelang ihr nicht.

Von Felix Haselsteiner

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: