Fußball EM-Finale 2024 soll in Berlin stattfinden

Im Olympiastadion in Berlin soll 2024 das Endspiel der Euro steigen.

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Einziges Problem könnte der Flughafen BER werden. Ein Zugang aus Finnland ist der beste Bayern-Basketballer beim Saisonstart. Hörmann will erneut als Kandidat für die DOSB-Führung antreten.

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Fußball, EM 2024: In der Bundeshauptstadt Berlin soll offenbar das Finale der Heim-Europameisterschaft stattfinden. Wie die Bild-Zeitung am Samstag berichtete, tendiert DFB-Präsident Reinhard Grindel (57) eindeutig zum Olympiastadion, das bereits bei der Weltmeisterschaft 2006 Schauplatz des Endspiels war. Wie das Blatt weiter berichtet, habe sich das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) 2013 in einer geheimen Abstimmung für Berlin ausgesprochen, sollte Deutschland den Zuschlag für die EM 2024 erhalten. Allerdings plante der DFB seinerzeit noch, sich mit München um die Halbfinals und das Endspiel der paneuropäischen EM 2020 zu bewerben.

Dieser Plan wurde letztlich verworfen, um die Chancen auf die Ausrichtung des Turniers vier Jahre später zu erhöhen.In der Münchner Allianz Arena finden 2020 nun drei Vorrundenspiele und ein Viertelfinale statt. Dennoch soll Grindel am stillschweigenden München-Berlin-Deal seines Vorgängers Wolfgang Niersbach festhalten wollen.Zum Problem für Berlin könnte jedoch werden, dass der neue Großflughafen im Südwesten der Metropole auch nach zwölf Jahren Bauzeit noch nicht fertiggestellt ist. Nach mehrfacher Verschiebung soll die Eröffnung nun im Herbst 2020 erfolgen. Auch Hotelkapazitäten, Hospitality-Plätze und Stadiongröße sollen bei der Entscheidung noch eine Rolle spielen.

Basketball, BBL: Der deutsche Meister FC Bayern ist mit einem Sieg in die neue Saison gestartet. Der Titelverteidiger gewann am Freitag das Eröffnungsspiel bei ratiopharm Ulm mit 83:77 (46:38), hatte vor 6200 Zuschauern mit den ebenbürtigen Gastgebern allerdings lange Zeit einige Probleme und setzte sich am Ende dank des breiten Kaders durch. Dabei gelang den Münchnern ein glänzendes erstes Viertel. Mit 27:19 dominierte der Meister dank eines gut aufgelegten Spielmachers Stefan Jovic das Match in den ersten zehn Minuten fast nach Belieben, doch Ulm kam zurück ins Spiel.

Angeführt vom US-Amerikaner Katin Reinhardt, der gemeinsam mit Javonte Green mit 15 Punkten Topscorer der Gastgeber war, blieb das Team von Trainer Thorsten Leibenath in Schlagdistanz und konnte den Rückstand nach dem dritten Viertel auf fünf Zähler verkürzen.Im Schlussdurchgang hatten beide Mannschaften ihre guten Phasen. Bayern zog teilweise auf neun Punkte davon, doch Ulm holte schnell auf und kam auf 72:73 (35.) heran. In der Endphase sorgte Bayern-Neuzugang Petteri Koponen mit einem erfolgreichen Dreier zum 80:73 knapp 50 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung. Der Finne war zudem mit 18 Zählern bester Bayern-Scorer.

DOSB, Führung: Alfons Hörmann wird erneut für das Amt des Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) kandidieren. Dies verkündete der 58-Jährige bei der Konferenz der Landessportbünde (LSB) in Oberhaching am Freitag, vorausgegangen war ein einstimmiges Votum der LSB-Konferenz für Hörmanns Kandidatur. Die Wahl findet bei der DOSB-Mitgliederversammlung am 1. Dezember statt.Er habe diese Entscheidung für eine weitere Kandidatur nach "reiflicher Überlegung und vielen ermutigenden Gesprächen" getroffen, sagte Hörmann: "Das einstimmige Votum der LSB stellt dafür eine sehr wertvolle Ausgangslage dar."

Am kommenden Dienstag findet die Konferenz der Spitzenverbände statt, Hörmann hofft, auch dort Unterstützung zu erhalten.65 Spitzenverbände und 16 Landessportbünde werden beim Wahlkongress Anfang Dezember die meisten Stimmen auf sich vereinen. Der DOSB besteht aus 101 Mitgliedsorganisationen und ist mit 27 Millionen Mitgliedschaften in knapp 90.000 Sportvereinen Deutschlands größter Dachverband.

Fußball, Argentinien: Erneut ohne Lionel Messi bestreitet der frühere Fußball-Weltmeister Argentinien seine Länderspiele in Saudi-Arabien gegen Irak (11. Oktober) und den Erzrivalen Brasilien (16. Oktober). Der frühere Weltfußballer soll in Absprache mit Interimstrainer Lionel Scaloni bis zum Jahresende nicht mehr für die Albiceleste zum Einsatz kommen. Dagegen berief Scaloni erneut Mittelfeldspieler Santiago Ascacibar vom Bundesligisten VfB Stuttgart."Ich habe mit Messi gesprochen", sagte Scaloni bei der Nominierung für den Wüsten-Trip der Südamerikaner: "Wir sind stimmen überein, dass jetzt nicht die richtige Zeit für seine Rückkehr ist."Messi hat nach Argentiniens Achtelfinal-Aus bei der WM-Endrunde im vergangenen Sommer in Russland noch nicht wieder für sein Heimatland gespielt.

Champions League, Turin: Nach der roten Karte in seinem ersten Champions-League-Spiel für Juventus Turin ist Cristiano Ronaldo nur für die nächste Partie in der Königsklasse gesperrt worden. Bei der Partei von Juve am 2. Oktober zu Hause gegen die Young Boys Bern wird der Weltklassespieler deshalb nicht dabei sein. Eine weitere Sperre verhängte die Disziplinarkommission der UEFA am Donnerstag nicht. Der Ex-Real-Madrid-Star hatte letzte Woche beim Spiel gegen den FC Valencia vom deutschen Schiedsrichter Felix Brych Rot gesehen. Ronaldo hatte dem gegnerischen Abwehrspieler Jeison Murillo kurz in die Haare gegriffen, nachdem dieser nach einem Zweikampf mit dem Portugiesen zu Boden gegangen war. Die Entscheidung für Rot war stark umstritten gewesen. Es war der erste Platzverweis für Ronaldo in 154 Champions-League-Spielen.

Wäre die Strafe härter ausgefallen, hätte der 33-Jährige auch gegen seinen ehemaligen Club Manchester United am 23. Oktober im Stadion Old Trafford nicht antreten können. Mit dem Premier-League-Verein hatte Ronaldo den ersten seiner insgesamt fünf Titel in der Champions League gewonnen.Seit seinem Wechsel zu Juventus Turin hat der italienische Rekordmeister große Hoffnungen, erstmals seit 1996 wieder die Königsklasse zu gewinnen.

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