Auftaktsieg für die Türkei:Am Siedepunkt dank Arda Güler

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Jüngster Spieler, der bei seinem EM-Debüt trifft: Arda Güler bedankt sich bei den Fans. (Foto: Bernd Thissen/dpa)

Im EM-Auftaktspiel der türkischen Nationalmannschaft gegen Georgien versinken die Fans im Dortmunder Stadion in purer Ekstase. Grund ist der widerspenstige Gegner Georgien – und die Darbietung eines famosen 19-Jährigen.

Von Thomas Hürner, Dortmund

Das Spiel lief noch, und Kerem Aktürkoglu lief auch. Aktürkoglu hatte ein enormes Tempo drauf, aber er zog noch mal richtig an, denn er wusste, was ihn an der Ziellinie erwarten würde: das pure Glück, sofern sich Glück wie ein Donnerhall anhören kann. Der Angreifer lief also weiter, er ließ Teamkollegen und Gegner hinter sich, die Tachonadel auf Anschlag, selbst Forrest Gump wäre längst abgehängt gewesen. Und dann war er endlich da, nah genug jedenfalls, um das Werk zu vollenden. Aktürkoglu schob den Ball über die Linie, zum 3:1 für die Türkei. Allein war er in Richtung des gegnerischen Strafraums gesprintet, die Georgier hatten bei einer Ecke noch mal alle Mann noch vorn geworfen, inklusive ihres Torwarts Giorgi Mamardaschwili. 

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