Manuel Neuer gegen Ungarn:Der Tentakel des Kalmars

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Herausragende Parade: Manuel Neuer hatte gegen Ungarn spektakuläre Momente. (Foto: Themba Hadebe/AP)

Hinter Manuel Neuers kleineren und größeren Patzern lässt sich mittlerweile ein Muster erkennen – aber wen kümmert das, wenn der DFB-Torwart doch zuvor mit seinen Paraden den Tag gerettet hat?

Von Philipp Schneider, Stuttgart

Diese Geschichte über den Torwart Manuel Neuer, der im gehobenen Sportleralter Bekanntschaft mit seiner Fehlbarkeit macht, beginnt mit einer Legende aus Ungarn. Schon viele Jahrzehnte bevor Dominik Szoboszlai geboren wurde, erzählte man sich in seinem Heimatland die Geschichte, dass Menschen mit kleinen Füßen die besseren Fußballer sind. Mit diesen lasse sich besser schießen, der Ball präziser treffen. Unabhängig davon, dass der Wahrheitsgehalt dieses Märchens wohl selbst mit den Mitteln von künstlicher Intelligenz niemals abschließend geklärt werden wird, ist es unstrittig, dass der weltweit gefürchtete Scharfschütze Szoboszlai auf ungewöhnlich kleinen Füßen wandelt. 1,86 Meter Körper balancieren auf Schuhgröße 41.

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