Deutschland bei der Fußball-EM:Das komplette Gegenteil von Katar

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Los, jetzt die Arme nach oben: Jamal Musiala (rechts) bekommt nach seinem Tor etwas Jubelhilfe vom Teamkollegen Antonio Rüdiger. (Foto: Tobias Schwarz/AFP)

Alles, was klappen kann, klappt auch: Das DFB-Team startet mit einem idealen Spiel ins EM-Turnier. Bundestrainer Julian Nagelsmann will die Euphorie nach dem 5:1 gegen Schottland gar nicht bremsen – aber das erledigen seine Spieler.

Von Martin Schneider

Es war kurz nach Mitternacht in der Münchner Arena, Geisterstunde also, da holte Jamal Musiala ein Gespenst aus der Vergangenheit ein. Musiala saß auf einem Pressepodium, weil er zum Spieler des Spiels dieses 5:1 der deutschen Nationalmannschaft zum EM-Auftakt gegen Schottland gekürt worden war. Das war nicht falsch, allerdings wäre es genauso wenig falsch gewesen, Ilkay Gündogan oder Toni Kroos zu nehmen. Aber die Jury entschied sich für Musiala und als Lohn durfte er zu sehr später Stunde noch mal Fragen beantworten. Musiala war natürlich trotzdem super gelaunt, stufte dieses Spiel sogar als eines seiner besten Spiele überhaupt ein, da zeigte sich, dass Journalisten wirklich hundsgemeine Zeitgenossen sein können. Plötzlich fragte einer Musiala nach Japan und Katar.

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