Das Ende der Vorrunde bei einem großen Turnier ist stets ein guter Zeitpunkt, um das Bisherige ein wenig sacken zu lassen. Was war gut, was war schlecht, was ist anders in diesem Turnier? Manche Dinge, die vielleicht nur der Zufall in die Stadien gespült hat, werden dann zu sogenannten Trends erklärt. Es ist der immerwährende Versuch, dem gottlob dem Fußball innewohnenden Chaos eine Gesetzmäßigkeit als Deutungsebene überzustülpen, die gar nicht unbedingt da sein muss.
Portugal gegen SlowenienRonaldodämmerung
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Die EM bietet wohl die letzte Möglichkeit, dieses Naturschauspiel bei einem großen Turnier zu betrachten: Cristiano Ronaldo, 210 Länderspiele, 130 Tore. Die Verehrung nimmt bisweilen skurrile Formen an – nicht nur in Harsewinkel.
