Frankreich bei der Fußball-EM:Demaskiert in ein neues Leben

Lesezeit: 5 min

Kylian Mbappé war bei dieser EM nicht so gut wie sonst. Ob es an seiner Gesichtsverletzung lag? Oder an der Taktik der Franzosen? (Foto: Christian Charisius/dpa)

Die Franzosen haben bei dieser EM nie zu ihrem Spiel gefunden – das lag an der Unentschlossenheit des Trainers Didier Deschamps, aber vor allem an der Formschwäche von Kylian Mbappé. Der steht nun vor einem entscheidenden Schritt seiner Karriere.

Von Claudio Catuogno, München

Ganz am Ende der französischen EM-Mission hat Kylian Mbappé noch einmal gezeigt, was er kann. Warum er, der 25-Jährige aus Bondy im Département Seine-Saint-Denis, der Kapitän der französischen Nationalmannschaft ist und niemand sonst. Im Bauch der Münchner Arena haben sie bei dieser EM vor den obligatorischen Sponsorenwänden drei kleine Tische aufgebaut, auf dem Weg zum Mannschaftsbus stellen sich dort noch mal ein paar Spieler auf und geben Einblicke in ihre Gemütslage. Zuerst kam am späten Dienstagabend, nach der 1:2 (1:2)-Niederlage im Halbfinale gegen Spanien, ein wortkarger Antoine Griezmann herbeigeschlurft. Danach kam Kylian Mbappé.

Zur SZ-Startseite

SZ PlusMüller und Neuer
:Die Schwierigkeit des Lebewohlsagens

Was wird nach dem EM-Aus mit den Altsemestern im DFB-Team? Die Debatte läuft, Manuel Neuer räumt sich eine längere Bedenkzeit ein – der Abschied von Thomas Müller könnte dagegen zeitnah anstehen.

Von Philipp Selldorf

Lesen Sie mehr zum Thema

Jetzt entdecken

Gutscheine: