MeinungFußball-EM 2029Diesmal muss der DFB mit dem Heimturnier seine Chance für den Fußball der Frauen nutzen

Kommentar von Anna Dreher

Lesezeit: 3 Min.

Das bisher letzte Frauen-Turnier in Deutschland: 2011 endete die Heim-WM für Birgit Prinz (li.) und Alexandra Popp im Viertelfinale – und der erhoffte nachhaltige Effekt blieb aus.
Das bisher letzte Frauen-Turnier in Deutschland: 2011 endete die Heim-WM für Birgit Prinz (li.) und Alexandra Popp im Viertelfinale – und der erhoffte nachhaltige Effekt blieb aus. (Foto: imago sportfotodienst)

Die EM 2029 kann den entscheidenden Schub für die Entwicklung des Fußballs der Frauen in Deutschland bringen – England hat gezeigt, wie das geht.

Als Deutschland zuletzt Gastgeber einer Europameisterschaft der Frauen gewesen ist, war die Fußballwelt noch eine andere. 2001 fanden 15 Partien in Aalen, Erfurt, Jena, Reutlingen und Ulm statt, das kleinste dieser Stadien in Reutlingen hatte Platz für 9400 Zuschauer, das größte in Ulm fasste derer 21 000. Und Fußball war, frei zitiert nach Gary Lineker, auch bei den Frauen ein einfaches Ding: 22 Spielerinnen jagen einem Ball nach, „und am Ende gewinnen immer die Deutschen“. In dem Fall durch ein Golden Goal von Claudia Müller zum dritten EM-Titel in Serie, dem fünften insgesamt.

Zur SZ-Startseite

Finale der Nations League
:Die Machtverhältnisse im Fußball der Frauen sind geklärt

Das 0:3 im Final-Rückspiel gegen Spanien schmerzt die deutschen Fußballerinnen sehr – weil deutlich wird, wie viel noch zum Spitzenniveau fehlt. Bundestrainer Wück bemängelt fundamentale Dinge.

SZ PlusVon Anna Dreher

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: