Österreich unter Ralf Rangnick:Diesmal soll es wirklich Liebe sein

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Hat sich für Österreich entschieden und dadurch nochmals an Sympathien gewonnen: Ralf Rangnick. (Foto: Sebastian Gollnow/dpa)

Das Verhältnis zwischen Trainer Ralf Rangnick und seinen Österreichern hat Züge einer Telenovela. Das Land berauscht sich an sich selbst, wähnt sich als Geheimfavorit – und müsste doch gewarnt sein.

Von Felix Haselsteiner, Berlin

Am Samstagabend vor dem Start der österreichischen EM-Kampagne teilte sich der Kader dann doch noch entzwei. In eine endlose Schleife der Glückseligkeit hatten sich diese Mannschaft und ihr Trainer Ralf Rangnick in den vergangenen zwei Jahren gespielt, am Ende wirkte es fast kitschig, als würde insgeheim jemand eine Telenovela drehen oder eine Fußballinterpretation von „Sissi“.

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