Fußball:BVB-Coach Rose sauer auf Schiedsrichter Zwayer

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Fußball
Schiedsrichter Felix Zwayer gab nach Studium der Video-Bilder einen Elfmeter für die Bayern. Foto: Bernd Thissen/dpa (Foto: dpa)

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Dortmund (dpa) - Borussia Dortmunds Trainer Marco Rose hat Schiedsrichter Felix Zwayer nach dem 2:3 im Fußball-Klassiker gegen den FC Bayern München scharf attackiert.

"Es ist schade, dass ein Spiel so entschieden wird. Das Spiel hätte einen anderen Ausgang und Entscheidungsfindung verdient gehabt", sagte Rose dem TV-Sender Sky und fügte hinzu: "Herr Zwayer kann ruhig noch ein paar BVB-Spiele pfeifen. Wir sind hier, wir sind bereit. Wir bereiten uns vor auf alles, was kommt. Er kann uns noch ein paar Steine und Stöcke in den Weg werfen. Wir machen weiter."

Hintergrund für den Ärger war der Elfmeter für die Bayern nach einem Handspiel von Mats Hummels, den Zwayer erst nach Studium der Video-Bilder gab.

Rose über Gelb-Rot: "Das ist doof"

Rose echauffierte sich am Spielfeldrand und wurde daraufhin auf die Tribüne geschickt. "Ich habe relativ emotional darauf hingewiesen, dass er in mehreren Situationen nicht richtig lag. Und dann bekommt man am Ende Gelb-Rot. Das ist doof", sagte der BVB-Coach.

Zwayer rechtfertigte hinterher seine Entscheidung. "Es ist überprüft worden, wie die Armhaltung war. Der Videoschiedsrichter hat für sich eine Beurteilung vorgenommen und gesagt: "Hummels hat den Arm in einer unnatürlichen Armhaltung vom Körper weggestreckt." Daraufhin habe ich es mir am Monitor angeschaut und bin zu dem Ergebnis gekommen, dass es ein strafbares Handspiel ist."

Der Referee rechtfertigte auch seine Entscheidung, beim Tackling von Lucas Hernandez gegen Marco Reus keinen Elfmeter gegeben zu haben: "Wir alle (...) fordern immer eine robuste Zweikampfführung. Wir sollen die Spiele laufen lassen. Auch bei hohem Tempo darf Kontakt stattfinden im Oberkörperbereich", sagte Zwayer und ergänzte: "Für mich ist es eine Situation, die nicht schwarz und nicht weiß ist. Ich habe mich bewusst aufgrund meiner großzügigen Linie gegen einen Strafstoß entschieden."

© dpa-infocom, dpa:211204-99-259490/2

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