SV Werder Bremen:Ein tatsächlich heilsamer Abstieg

Lesezeit: 7 min

SV Werder Bremen: Da war Werder auf dem Gipfel seines Könnens: Im Juni 2006 trifft Bremen im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League auf Juventus Turin. Werders Johan Micoud erzielt das 3:2. Der Turiner Torwart Gianluigi Buffon und Alessandro Del Piero können es nicht verhindern.

Da war Werder auf dem Gipfel seines Könnens: Im Juni 2006 trifft Bremen im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League auf Juventus Turin. Werders Johan Micoud erzielt das 3:2. Der Turiner Torwart Gianluigi Buffon und Alessandro Del Piero können es nicht verhindern.

(Foto: Carmen Jaspersen/dpa)

Werder Bremen hat vom Europapokal geträumt und ist in der zweiten Liga aufgewacht. Nach erfolgreicher "Fastenkur" will der Klub nun ein Beispiel dafür sein, wie ein Traditionsverein in der Bundesliga bestehen kann.

Von Thomas Hürner, Bremen

Jeder weiß, wie man Fußballspieler von einem Transfer überzeugen kann. Das beste Argument bleibt: Geld. Noch besser ist: extrem viel Geld. Das ist wiederum ein Problem für Vereine, die wenig Geld haben, zumal für jene, die früher mal einigermaßen wohlhabend waren und nun wenigstens der Mittelschicht angehören wollen. Der viermalige deutsche Meister und aktuelle Bundesliga-Aufsteiger Werder Bremen ist so ein Verein. Dort haben sie sich deshalb ein Lockmittel ausgedacht, das man an anderen Standorten nur schwer plagiieren kann. Es lautet: Werder Bremen.

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